Oerlikon übernimmt Scoperta Inc. in Kalifornien

Roland Fischer
Oerlikon-CEO Roland Fischer. (Foto: Oerlikon)

Pfäffikon – Der Industriekonzern Oerlikon hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Scoperta Inc., einem in Kalifornien ansässigen Anbieter von Lösungen im Bereich der modernen Werkstoffentwicklung, unterzeichnet. Mit dieser Übernahme erwerbe man einzigartige und proprietäre Prozesstechnologien sowie Know-how bei der schnellen und computerbasierten Entwicklung von metallbasierten Werkstoffen und innovativen Materiallösungen, schreibt Oerlikon in einer Mitteilung. Finanzielle Details werden nicht genannt.

Scoperta Inc. wurde im Jahr 2005 gegründet und ist darauf spezialisiert, neuste Erkenntnisse aus der Werkstoffwissenschaft in kommerzielle Produkte zu überführen. Scoperta Inc. verfüge über ein hochqualifiziertes Team von Metallurgen und Wissenschaftlern, die eine Software für die Entwicklung moderner metallbasierter Werkstoffe entwickelt haben, heisst es weitere. Zu ihren Kernkompetenzen gehören umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der metallbasierten Mikrostrukturen und Materialeigenschaften sowie ihr führendes Know-how im Bereich modernster Metallurgietechnologien zur Entwicklung neuer und kundenspezifischer Werkstoffe. Scoperta Inc. hat bislang fünf wichtige neue Werkstoffe lanciert und ist Entwicklungspartner für moderne Werkstoffe bei bedeutenden Industrieunternehmen.

Viele neue technologische Entwicklungen werden heute massgeblich durch moderne Werkstoffe unterstützt, insbesondere bei Industrieanwendungen, bleiben jedoch für die breite Öffentlichkeit oftmals unsichtbar. Dennoch spielen moderne Werkstoffe eine zunehmend zentrale Rolle beim Design und bei der Entwicklung von neuen Industrieprodukten und -systemen. Moderne Werkstoffe wie metallbasierte Materialien (Nickel, Titan, Kobalt, Stahl usw.), Nanowerkstoffe oder andere Werkstoffe mit Hochleistungseigenschaften werden immer häufiger in Fahrzeugen, Flugzeugen, Baumaterialien, Textilien, in der Medizin und in anderen Branchen eingesetzt. Sie sind für die Leistungssteigerung, Effizienzverbesserung und Kostenreduzierung unerlässlich und tragen häufig auch zu einer Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit bei. (mc/pg)

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