On Holding will am 15. September an New Yorker Börse

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Investor Roger Federer im On Lab in Zürich. (Foto: PD)

Zürich – Der milliardenschwere Börsengang der Schweizer Laufschuhfirma On Holding rückt näher: Das Unternehmen mit Sitz in Zürich werde nächste Woche am 15. September den Börsenhandel an der Wall Street aufnehmen, teilte die Konsortialbank Credit Suisse am Dienstagabend mit.

Kotiert werden 31,1 Millionen Aktien. Hinzu komme eine Mehrzuteilungsoption von 3,8 Millionen Aktien, wie es im Kotierungsantrag an die US-Börsenaufsicht SEC hiess. Die Spanne für den Ausgabepreis belaufe sich auf 18 bis 20 Dollar. Der genaue Ausgabepreis soll am 14. September festgelegt werden. Damit würde sich die Transaktion auf 715,3 Millionen Dollar belaufen.

Netto erwarte On Zuflüsse von 448,6 Millionen Dollar bei einem Aktienpreis von 19 Dollar, hiess es. Bei einem Aktienpreis von 20 Dollar wären es Nettozuflüsse von 472,6 Millionen. Das Aktienkapital würde mit dem IPO auf 275 Millionen Stammaktien der Klasse A steigen, wenn die Mehrzuteilungsoption («Greenshoe») voll ausgeübt werde. Zudem gibt es 345,44 Millionen Stimmrechtsaktien der Klasse B.

Marktkapitalisierung von 5,5 Milliarden
Damit würde On bei einem Aktienpreis von 20 Dollar eine Marktkapitalisierung von 5,5 Milliarden Dollar aufweisen.

Leadbanken für den Börsengang sind Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley. Als Konsortialbanken für den IPO sind Allen & Company, die UBS und Credit Suisse dabei.

Globale Sportmarke
Als Grund für den Börsengang in den USA statt in der Schweiz nannte On, dass die Hälfte der Kunden in Nordamerika seien. On sei eine globale Marke mit der logischen Konsequenz, in New York an die Börse zu gehen, hiess es im Dokument an die SEC.

On sei einer der am schnellsten wachsenden Sportartikelhersteller überhaupt. Im ersten Halbjahr hat On einen Umsatz von 315,5 Millionen Franken erzielt. Das sei ein Plus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahressemester. Insgesamt ist On von 2018 bis 2020 um jährlich 66 Prozent gewachsen.

Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (adjusted EBITDA) belief sich in den ersten sechs Monaten 2021 auf 47,3 Millionen Franken nach 16,0 Millionen im Vorjahr.

Unter dem Strich erreichte On mit einem Reingewinn von 3,8 Millionen Franken wieder die schwarzen Zahlen. Im Vorjahr hatte die Firma wegen der Coronapandemie einen Reinverlust von 33,1 Millionen Franken erlitten.

On wies im SEC-Kotierungsantrag darauf hin, dass man in absehbarer Zukunft keine Dividenden zahlen werde. (awp/mc/pg)

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