Panalpina in USA auf «schwarzer Liste»

Monika Ribar

Panalpina-CEO Monika Ribar.

Basel – Der Logistikkonzern Panalpina ist in den USA gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche auf eine «schwarze Liste» der US-Air Force gesetzt worden. Damit kann Panalpina für einen bestimmten Zeitraum nicht an der Ausschreibung gewisser öffentlicher Aufträge teilnehmen. Der Konzern sei mit Brief vom 16. Februar über das Verfahren informiert worden, bestätigte Panalpina-Sprecher Sandro Hofer am Mittwoch einen entsprechenden Artikel der «HandelsZeitung» (Vorabdruck der Ausgabe vom 15.3.)

Grund für den Eintrag in das das sogenannte «Excluded Party List System» ist eine frühere Verurteilung von Panalpina in den USA wegen Wettbewerbsverstössen, wie Hofer weiter bestätigte. Bezüglich Umsatz sei das betroffene Geschäft «aus Gruppenoptik marginal», sagte der Panalpina-Sprecher. Gemäss dem Artikel ist auch der Logistiker Kühne+Nagel zunächst auf die Liste aufgenommen worden. Nach Verhandlungen mit den US-Behörden sei er wieder gelöscht worden. Kühne+Nagel hat diesen Sachverhalt gegenüber der Zeitung bestätigt, für AWP war am Mittwochnachmittag zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar. (awp/mc/ps)

Panalpina bietet vier neue Sammelcontainerdienste in Lateinamerika an

Panalpina bietet neu vier Sammelcontainerdienste in Lateinamerika an. Die vier neuen Dienste optimieren die Lieferkette in Lateinamerika und stärken die Stellung in dieser Region, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Die Verbindungen von Buenaventura (Kolumbien) nach Guayaquil (Ecuador) und von Santos (Brasilien) nach Colon (Panama) werden wöchentlich angeboten, wie es heisst. Von Buenaventura nach Colon und von Veracruz (Mexiko) nach La Guaira (Venezuela) gebe es alle zwei Wochen eine Abfahrt. Sendungen von Veracruz nach La Guaira seien auf der neuen direkten Route nur noch 12 Tage unterwegs – 15 Tage weniger als bisher.

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