Phoenix Mecano-CEO bestätigt Umsatz- und Margenziele 2011

Benedikt Goldkamp

Benedikt Goldkamp, CEO Phoenix Mecano.

Zürich – Das Management des Komponenten- und Gehäuseherstellers Phoenix Mecano gibt sich für das laufende Geschäftsjahr 2011 weiterhin zuversichtlich. So bestätigt CEO Benedikt Goldkamp im Interview mit dem Wirtschaftsportal «moneycab» die Mitte Februar bei der Zahlenvorlage abgegebenen Prognosen.

«Wir erwarten zusätzliches Umsatzwachstum und eine weitere Verbesserung der Margen unter der Voraussetzung einer Fortsetzung der konjunkturellen Erholung in 2011», so der CEO. Goldkamp gibt dabei zu bedenken, dass das Unternehmen auch von spätzyklischen Kunden profitiere: «Unsere ertragsstärkste Sparte Gehäusetechnik bedient neben der bereits wiedererstarkten Industrieelektronik auch spätzyklische Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, deren Erholung erst zum Jahresende 2010 eingesetzt hat.»

Tunesien: Alle Werke wieder unter Volllast
Zudem setze er auch auf den ertragssteigernden Effekt, der langfristig angelegten Programme zur Erneuerung der Produktsortimente, wie es weiter heisst. Für eine Prognose zur der Entwicklung der Umsatzanteile einzelner Sparten sei es derzeit aber noch zu früh. Die Unruhen im arabischen Raum würden sich kaum auf den Produktionsstandort Tunesien auswirken, so der CEO weiter. «Nach anfänglichen Störungen des Betriebsablaufes, die zu Produktionsausfällen von circa ein bis zwei Wochen führten, arbeiten inzwischen alle drei Werke wieder unter Volllast. Wir erwarten daher aus heutiger Sicht keine Auswirkungen der Revolution in Tunesien auf die Jahresrechnung.» (awp/mc/ps)

Phoenix Mecano

Moneycab-Interview mit Benedikt Goldkamp

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