PMI fällt im Januar auf 47,3 Punkte

Konjunktur Schweiz

Zürich – Der saisonbereinigte Schweizer Einkaufsmanager Index (PMI) ist im Januar 2012 gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 47,3 Punkte gefallen. Der Vormonatswert wurde auf 49,1 von zuvor 50,7 Punkte nach unten revidiert. Der Indexanstieg des Vormonats sei somit wieder preisgegeben worden und der PMI startet das Jahr 2012 unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, wie es in einer Medienmitteilung am Mittwoch heisst.

Das Hin- und Her in der Schuldenkrise spiegele sich deutlich im Indexverlauf wieder, heisst es in der Bewertung der Zahlen. Demnach sei die Industriekonjunktur nach dem markanten Schwungverlust in der zweiten Jahreshälfte 2011 inzwischen zum Stillstand gekommen. Gemäss dem aktuellen PMI-Wert müsse in den kommenden Monaten sogar mit einem Rückgang in der Industrieaktivität gerechnet werden.

Produktion weiter gesteigert
Der Blick auf die Subkomponenten zeige, dass im Januar die Produktion weiter gesteigert werden konnte. Die Produktionskomponente schloss den zweiten Monat in Folge in der Wachstumszone (51,8 Punkte). Die Subkomponenten «Auftragsbestand» (-2,9 Pkt.), «Lager Einkauf» (-2,1) und «Beschäftigung» (-2,9) waren jedoch allesamt rückläufig und erreichten die Wachstumsschwelle nicht.

Der PMI wird von der Grossbank Credit Suisse in Zusammenarbeit mit dem Fachverband für Einkauf und Supply Management procure.ch herausgegeben. Von AWP befragte Ökonomen hatten für den Januar einen Wert im Bereich von 51,4 bis 53,5 Punkten prognostiziert. (awp/mc/ps)

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