Poenina hat im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient

Poenina

Glattbrugg – Die auf Gebäudetechnik und Gebäudehüllen spezialisierte Poenina Holding hat im ersten Halbjahr 2021 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Die Zunahme ist zu einem guten Teil auf die 2020 erfolgte Fusion mit der Caleira Gruppe zurückzuführen. Für den Rest des Jahres zeigt sich die Gesellschaft zuversichtlich.

Der Betriebsertrag, der im Vorjahr Corona bedingt rückläufig war, stieg um 58 Prozent auf 175 Millionen Franken, wie Poenina am Dienstag mitteilte. Der EBIT legte gar um 82 Prozent auf 8,2 Millionen und die entsprechende Marge auf 4,7 Prozent von 4,1 Prozent zu. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 6,5 Millionen nach 3,4 Millionen im Vorjahr, der Gewinn pro Aktie beläuft sich auf 1,11 Franken (VJ 0,86 Fr.).

Für die Zukunft zeigt sich das Unternehmen dank weiterhin hohen Investitionen im Hochbausegment «sehr zuversichtlich». Die Resultate des ersten Halbjahres 2021 zeigten, dass das operative Geschäft der Gruppe stabil sei, heisst es.

Erfahrungsgemäss werde die EBIT-Marge im zweiten Halbjahr nochmals wesentlich verbessert, so Poenina weiter. Unter Vorbehalt weiterer wirtschaftlicher Folgen verursacht durch die Corona-Pandemie rechnet das Management mit einer Steigerung des Gewinns pro Aktie im Gesamtjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr (2,58 Fr.).

Fall Bregy dürfte keinen Einfluss auf Ergebnis haben
Im weiteren äusserte sich das Unternehmen zur Affäre um den ehemaligen CEO Jean Claude Bregy. Dieser wurde bekanntlich im August im Zusammenhang mit einem Vermögensdelikt bei einem früheren Arbeitgeber vom Poenina-Verwaltungsrat freigestellt.

Im Sinne der vollen Transparenz gegenüber den Aktionären habe der Verwaltungsrat entschieden, eine externe Untersuchung einzuleiten und deren Ergebnisse nach Abschluss der Arbeiten transparent offenzulegen, heisst es. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht der Verwaltungsrat aber davon aus, dass die Resultate der Untersuchung keinen Einfluss auf die konsolidierte Halbjahresrechnung 2021 haben werden. Eine definitive Aussage könne jedoch erst nach Vorliegen der unabhängigen Untersuchungsresultate gemacht werden, heisst es. (awp/mc/ps)

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