Polyphor überdenkt nach Forschungsrückschlag eigene Zukunft

Gökhan Batur
Gökhan Batur, CEO Polyphor. (Foto: Polyphor)

Allschwil – Das Biotechunternehmen Polyphor hat einen weiteren Rückschlag erlitten. So hat die globale Phase-III-Studie FORTRESS die gesteckten Ziele nicht erreicht. In der Studie wurde der wichtigste Wirkstoffkandidat, Balixafortide, in Kombination mit Eribulin zur Behandlung von Patientinnen mit einer bestimmten Form von Brustkrebs getestet. Nun werde man die Zukunft des Unternehmens überdenken, teilte die Gesellschaft am Montag mit.

In der ersten Analyse habe Balixafortide plus Eribulin keine Verbesserung der objektiven Ansprechrate (ORR) im Vergleich zu Eribulin allein gezeigt. Polyphor werde im nächsten Schritt die Daten weiter analysieren, gemeinsam mit den Experten überprüfen und Mitte Juli über die Zukunft der Studie entscheiden.

Gleichzeitig werde der Verwaltungsrat eine strategische Bewertung der Zukunft des Unternehmens vornehmen und dabei alle möglichen Optionen in Betracht ziehen. Spätestens Ende Juli wird laut Mitteilung dazu dann ein Update kommuniziert. (awp/mc/pg)

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