PR-Agenturen 2010 mit leicht rückläufigen Einnahmen

Public relations

2010 geht für viele PR-Agenturen als «Jahr Eins nach der Wirtschaftskrise» in die Geschichte ein.

Zürich – Die im Branchenverband BPRA (Bund der PR-Agenturen in der Schweiz) zusammengeführten PR-Agenturen haben im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz auf tieferem Niveau stabilisiert. Der Gesamtumsatz (Honorarertrag) ging noch um 0,9% auf 67,1 Mio CHF zurück, nachdem im Jahr 2009 noch ein Minus von 9,2% resultiert hatte. Die Mitarbeiterzahl stieg dagegen leicht um 2% auf 309.

Das PR-Jahr 2010 gehe für viele PR-Agenturen als «das Jahr Eins nach der Wirtschaftskrise» in die Geschichte ein, heisst es. So wie der deutliche Umsatzrückgang im Jahr 2009 keine klaren Trends habe erkennen lassen, so habe auch die sich nun abzeichnende Stabilisierung und der für 2011 prognostizierte leichte Aufschwung viele Gesichter. In allen Anbieterkategorien gebe es Umsatzgewinner und -verlierer. Tendenziell besser hätten sich Anbieter gehalten, welche sich entlang gewisser Branchen oder von Angeboten spezialisiert hätten. Unter Druck seien dagegen kleinere Agenturen. Die Markteinschätzung für das Jahr 2011 bezeichnet der Verband als «zurückhaltend optimistisch». (awp/mc/ps)

BPRA

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