Presse: Galderma steht kurz vor Ankündigung des Börsengangs

Presse: Galderma steht kurz vor Ankündigung des Börsengangs
Flemming Ørnskov, CEO Galderma. (Foto: Galderma)

Zürich – Bei Galderma ist ein möglicher Börsengang seit längerer Zeit ein Thema, doch nun könnten sich die Pläne konkretisieren. Das Schweizer Dermatologie-Unternehmen könnte jederzeit seine Börsenpläne publik machen, schreibt die «Finanz und Wirtschaft» (Onlineausgabe vom 05.03.2024) und verweist dabei auf mehrere mit der Sache vertraute Personen.

Noch in dieser Woche dürfte Galderma die Pläne für einen Börsengang in der Schweiz offiziell machen, heisst es in dem Bericht weiter. Einem ersten Handelstag vor Ostern stünde dann nichts mehr im Wege. Vor Ostern wird an der Schweizer Börse letztmals am Gründonnerstag gehandelt. Dieses Jahr ist es der 28. März.

Laut einer Quelle wird von Galderma die «Intention to Float» (ITF) bereits am Mittwoch veröffentlichen. Eine andere Quelle hält laut «FuW» den Freitag für wahrscheinlicher. Zwischen ITF und Kotierung liegen in der Regel drei bis vier Wochen, die der Börsenkandidat für Investorengespräche und die Preisfindung nutzt. Als möglicher erster Handelstag wurde der 27. März genannt.

Damit würden sich frühere Insidergerüchte bestätigen, wonach Galderma das günstige Börsenumfeld möglichst rasch nutzen wolle, um den seit längerem geplanten Börsengang zu realisieren. Ob die Bewertung, wie teilweise kolportiert, bei 20 Milliarden Franken liegen wird, bleibt allerdings offen. Begleitet wird der Börsengang laut «FuW» von UBS, BNP Paribas sowie den US-Banken Citigroup und Bank of America.

Galderma ist im Besitz eines Konsortiums um die schwedische Private Equity Gruppe EQT, die das Unternehmen im Jahr 2019 für über 10 Milliarden Dollar von Nestlé gekauft hatte. Im Herbst 2021 hatte Galderma-CEO Flemming Ornskov erstmals über die Börsenpläne gesprochen. Diese wurden aber mit der Zinswende, mehreren geopolitischen Brandherden und schwächeren Unternehmenszahlen verschoben. (awp/mc/ps)

Galderma

Schreibe einen Kommentar