Produzenten setzen Raclette-Rekordmenge ab

Raclette

(Foto: Verein Raclette Suisse)

Bern – Die Produktionsmenge von Raclette Suisse ist 2013 um 4% auf 13‘110 Tonnen gesteigert worden. Auch der Absatz in den Privathaushalten stieg um 4% auf 9516 Tonnen an. Die überdurchschnittliche Mengensteigerung generierte dem Verein einen Gewinn von knapp 500‘000 Franken.

Auch der Export verlief 2013 erfreulich. In den Exportmärkten legte Raclette Suisse von 1427 auf 1597 Tonnen zu (12%). Als Gründe für die erfolgreiche Entwicklung nennt der Verein Raclette Suisse die Wirkung der verstärkten Kampagne „RIGUGEGL» sowie der ausserordentlich kalte Winter und Frühling 2013.

Ebenfalls meteorologisch bedingt scheint sich im 1. Quartal 2014 die positive Entwicklung etwas abzuschwächen. Die Produktionsmenge wuchs 2014 im Vergleich zur Vorjahresperiode weniger stark von 2431 auf 2458 Tonnen an (1.1 %). Die Konsumenten fragten gleichzeitig mit 2130 Tonnen 77 Tonnen oder 3.5 % weniger nach. Schuld daran dürfte laut Raclette Suisse der drittwärmste Winter seit Beginn der Messungen vor 150 Jahren sein.

Absatz in 20 Jahren um 50 % gesteigert
Der Verein Raclette Suisse mit Sitz in Bern setzt sich seit knapp 20 Jahren für die Förderung des Absatzes von Schweizer Raclette ein. In dieser Zeit stieg die Nachfrage um rund 50 % auf den neuen Höchststand. Die Organisation vereinigt zurzeit 17 Hersteller der gleichnamigen Marke. (mc/pg)

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