Produzenten- und Importpreisindex steigt im Mai um 0,8%

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Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für pharmazeutische Produkte und Kunststoffprodukte verantwortlich. (Foto: Pixabay)

Neuenburg – Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise hat sich im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,8% erhöht und erreicht den Stand von 102,4 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere chemische Produkte, Gummi- und Kunststoffprodukte, Metalle, Metallhalbzeug und pharmazeutische Produkte. Im Vergleich zum Mai 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,2%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für pharmazeutische Produkte und Kunststoffprodukte verantwortlich. Teurer wurden auch Metalle, Metallhalbzeug, chemische Produkte, die Sammlung von Abfällen und die Rückgewinnung sowie Mineralölprodukte.

Preiserhöhungen gegenüber dem April 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Kunststoffe in Primärformen, Erdöl und Erdgas, organische Produkte der chemischen Industrie, Metalle, Metallhalbzeug, Gummi- und Kunststoffprodukte sowie Mineralölprodukte. Dasselbe gilt für Holzplatten, Papier, Papierprodukte und sonstige chemische Produkte. Billiger wurden dagegen Computer. (mc/pg)

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