Reka verzeichnet Umsatzrückgang im Halbjahr

Roger Seifritz

Reka-Direktor Roger Seifritz.

Zürich – Die Schweizer Reisekasse Reka muss im ersten Halbjahr einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen. Der Umsatz im Bereich Reka-Geld ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,9% auf 302 Mio CHF zurückgegangen. Hingegen habe Reka beim bargeldlosen Produkt Reka-Card mit rund 33% ein deutliches Wachstum erzielt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Umsatzrückgang im Bereich Reka-Geld sei im Wesentlichen auf die hohen Lagerbestände bei Partner Coop sowie den Wegfall der Kundin Stadt Zürich zurückzuführen. Die dadurch entstandenen Umsatzeinbussen konnten gemäss Mitteilung nur teilweise durch bessere Werte bei bestehenden Kunden und Neukunden-Akquisition kompensiert werden. Mit 1,6% weniger Übernachtungen in der Schweiz und 6,0% weniger Logiernächte im Ausland liegt laut Mitteilung der Geschäftsbereich Reka-Ferien im ersten Halbjahr ebenfalls hinter dem Vorjahresstand.

Deutliche Unterschiede zwischen Produktkategorien
Auffallend seien die Verschiebungen zwischen den Produktkategorien. Die Reka-eigenen Feriendörfer würden teilweise deutlich über dem Vorjahresstand liegen, während die zugemieteten Objekte und Produkte deutliche Rückgänge hinnehmen mussten. Der Ausblick bis zum Jahresende sei für beide Bereiche Reka-Geld und Reka-Ferien jedoch positiv. Die aktuelle Buchungssituation lasse erwarten, dass die guten Vorjahreszahlen per Ende 2011 erreicht werden können, heisst es weiter. Keine Abstriche gäbe es zudem bei den sozialen Leistungen, von denen auch 2011 wiederum 1300 finanziell benachteiligte Familien profitieren können. (awp/mc/ss)

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