Repower steigt aus Vertriebsgeschäft in Deutschland aus

Kurt Bobst
Repower-CEO Kurt Bobst. (Foto: Repower)

Kurt Bobst, CEO Repower. (Bild: Repower)

Poschiavo – Die anhaltend anspruchsvolle Situation an den europäischen Energiemärkten veranlasst den Energiekonzern Repower, aus dem Vertriebsgeschäft in Deutschland auszusteigen. Aus heutiger Sicht seien mit dem aktuellen Vertriebsgeschäft im deutschen Markt für die nächsten Jahre keine positiven Ergebnisse zu erwarten, heisst es in einer Medienmitteilung.

Man sehe keine Perspektiven, den Vertrieb in Deutschland so umzustrukturieren und zu führen, dass er rasch und nachhaltig gewinnbringend sei, schreibt Repower. Die detaillierte Ausgestaltung der Umsetzung des Ausstieges erfolge in den nächsten Monaten. Der Rückzug aus dem deutschen Vertriebsmarkt führt zum Abbau von 20 Stellen in der Niederlassung in Dortmund. Für die betroffenen Mitarbeitenden sei ein Unterstützungsangebot erarbeitet worden, heisst es weiter.

Nicht von der Massnahme betroffen sind das Projekt zum Bau eines Gas- und Dampfkraftwerks in Leverkusen sowie der Betrieb der bestehenden Windparks. (Repower/mc/pg)

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