Sarasin senkt BIP-Prognose für 2012 auf 1,0%

Konjunktur Schweiz

Basel – Die Ökonomen der Bank Sarasin haben ihre Prognose für das reale Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) in der Schweiz im kommenden Jahr 2012 auf neu 1,0% von zuvor 1,2% gesenkt. Sie begründen dies mit der Frankenstärke, welche die Exporte im zweiten Halbjahr 2011 und im ersten Halbjahr 2012 schwächen werde. Die Prognose für das laufende Jahr 2011 bleibt unverändert bei 1,9%.

Wie es in der Publikation «Macro Strategy August 2011» heisst, haben die Schweizer Vorlaufindikatoren den Zenit überschritten und deuten auf eine geringere Wachstumsdynamik hin. Das hiesige Wachstum dürfte dieses Jahr robust bleiben, aber aufgrund der Frankenstärke tiefer ausfallen als das deutsche Wachstum, heisst es. Nach einem Wachstum über dem Potential in den Jahren 2010 und 2011 dürfte die Konjunktur dann 2012 aufgrund der Frankenstärke deutlich abkühlen.

Währungsprognosen revidiert
Die Bank hat entsprechend auch ihre Währungsprognosen revidiert, da die Intensivierung der Schuldenkrise die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Franken steigen lasse, wie es heisst. Neu erwartet sie für EUR/CHF im dritten Quartal 2011 einen Wert von 1,18, vorher waren es 1,25. (awp/mc/ps)

Bank Sarasin

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