Schweiter ernennt Roman Sonderegger zum neuen CEO

Schweiter ernennt Roman Sonderegger zum neuen CEO
(Bild: Schweiter Technologies)

Zürich – Die Industriegruppe Schweiter hat einen neuen CEO gefunden. Roman Sonderegger übernimmt per Anfang Mai 2022 die Leitung der Gruppe von Heinz Baumgartner, der seinen Rücktritt im März angekündigt hatte.

Sonderegger ist derzeit Leiter der Geschäftseinheit «Wheat & Rye» der Bühler Gruppe, wie einer Mitteilung von Schweiter vom Dienstag zu entnehmen ist. Der 45-jährige Schweizer arbeitet gemäss den Angaben seit 2010 in diversen Funktionen bei Bühler. Er verfügt über einen Master in «Industrial Management and Manufacturing» und einen Bachelor in «Mechanical Engineering» der ETH Zürich.

Der abtretende CEO Baumgartner ist seit 1996 bei Schweiter Technologies und seit 2008 CEO der Gruppe. Unter seiner Leitung habe sich das Unternehmen strategisch neu auf das Verbundwerkstoffgeschäft ausgerichtet und seither nachhaltig organisch und akquisitorisch weiterentwickelt, schreibt Schweiter.

Im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung der Führungsspitze trete Baumgartner auf eigenen Wunsch nach Einarbeitung seines Nachfolgers in seiner Funktion als CEO zurück. Er bleibt jedoch – wie schon im März 2021 angekündigt – Mitglied des Verwaltungsrats. Der Verwaltungsrat dankt ihm in der Mitteilung für seinen «hervorragenden Leistungsausweis».

An der Börse wird die Ernennung von Sonderegger gelassen aufgenommen, erste Kommentare dazu sind aber wohlwollend. Mit Roman Sonderegger dürfte eine geeignete Führungspersönlichkeit als neuer CEO gewonnen worden sein, dies aufgrund seines breit abgestützten Werdegangs, heisst es etwa in einer Einschätzung der Zürcher Kantonalbank. Mit dem Verbleib von Baumgartner im Verwaltungsrat werde zudem grösstmögliche Kontinuität ermöglicht.

Baader Helvea erachtet die Ernennung eines neuen CEO grundsätzlich als positiv. An der Investment Story von Schweiter werde sich dadurch aber nicht viel ändern, schreibt der Broker.

Die Schweiter-Aktien fallen mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 1324 Franken im frühen Geschäft in einem freundlichen Gesamtmarkt nicht auf. (awp/mc/ps)

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