Schärfere Einfuhrbestimmungen für Lebensmittel aus Japan

Didier Burkhalter

EDI-Vorsteher Didier Burkhalter.

Bern – Die Schweiz verschärft wie angekündigt die Einfuhrbedingungen für Lebensmittel aus Japan. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat aus handelstechnischen Gründen die Ende März erlassene Verordnung über die Einfuhr von Lebensmitteln aus Japan angepasst.

Der Bund folgt damit der Europäischen Union (EU), die am Dienstag die Höchstwerte für Jod, Cäsium und Plutonium heruntersetzte und den strengeren japanischen Werten anpasste. Sowohl die EU als auch die Schweiz wollen mit einer Anpassung an die japanischen Grenzwerte Probleme im internationalen Handel verhindern.

Konsum bedenkenlos
Wie das BAG am Donnerstag in einem Communiqué weiter mitteilte, waren bislang alle von der Schweiz vorgenommenen Radioaktivitätsmessungen an japanischen Lebensmitteln negativ. Die Waren konnten damit für den Verkauf freigegeben werden. Alle in der Schweiz angebotenen japanischen Lebensmittel könnten bedenkenlos konsumiert werden. (awp/mc/ss)

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