Konsumenten wollen mehr für Weihnachtsgeschenke ausgeben

Konsumenten wollen mehr für Weihnachtsgeschenke ausgeben
Weinachtsgaben: Ob die mit Nutzen überraschen? (Foto: drubig-photo - Fotolia.com)

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Zürich – Die Weihnachtsvorbereitungen sind in der Schweiz bereits in vollem Gange: Laut der diesjährigen Weihnachtsumfrage von Deloitte kaufen Schweizer Konsumenten im europäischen Vergleich ihre Weihnachtsgeschenke sehr früh (47% im oder vor November). Sie sind auch bereit, mehr als im letzten Jahr auszugeben. Mit einem geplanten Weihnachtsbudget von 807 Franken pro Haushalt stiegen die Ausgaben im Vergleich zur Vorjahresschätzung um 3%. Damit liegt die Schweiz im europäischen Budget-Vergleich auf dem vierten Rang.

2013 planen 39% der Befragten ihre Weihnachtsgeschenke online zu kaufen, im Vorjahr waren es 31%. Die Bedeutung von Mobile Commerce nimmt weiter zu. 33% der Schweizer Konsumenten (rund 61% der Smartphone-Besitzer) haben Einkäufe via Mobiltelefon getätigt und 46% planen dies in der Zukunft zu tun. Howard da Silva, Leiter Konsumgüter bei Deloitte, sagt dazu: „Da dieser Vertriebskanal immer wichtiger wird, ist die Ausarbeitung einer soliden, zukunftsorientierten M-Commerce-Strategie für den Detailhandel entscheidend.»

Einkäufe im Euroraum auf stabilem Niveau
Einen grossen Einfluss auf das Einkaufsverhalten der Schweizer Konsumenten hat der Schweizer Franken. Nach der geringfügigen Abschwächung des Frankens in der letzten Zeit ging der Anteil der Schweizer Verbraucher, die ihre Weihnachtseinkäufe teilweise in Euro tätigen, leicht zurück. Lediglich 20% der Schweizer Verbraucher beabsichtigen, 25% oder mehr ihres Budgets für Weihnachtseinkäufe in Euro auszugeben.

Nicht immer werden Wünsche erfüllt
Die Differenz zwischen den gewünschten und den tatsächlich erhaltenen Geschenken scheint grösser zu werden. So findet man beispielsweise kaum Reisegutscheine unter dem Weihnachtsbaum. Howard da Silva: „Diese Erwartungslücke ist ein starker Indikator dafür, dass viele Konsumenten in den Tagen nach Weihnachten in die Läden zurückkehren und ihre Geschenke umtauschen werden. Es bedeutet für die Händler aber gleichzeitig einen zusätzlichen, logistischen Aufwand. (Deloitte/mc/pg)

Studie

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