Schweizer PMI für KMU im Februar gesunken

Rezession
(Foto: Valerie Potapova - Fotolia)

Zürich (awp) – Die kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) in der Schweiz sind in Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung wieder etwas pessimistischer geworden. Der sogenannte Raiffeisen KMU PMI fiel im Berichtsmonat um 1,5 auf 51,4 Punkte, blieb damit aber über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Die Geschäftsaktivität der befragten KMU habe somit den siebten Monat in Folge zugelegt, bewege sich aber nur noch knapp über der Expansionsschwelle, heisst es in einer Mitteilung von Raiffeisen Schweiz vom Freitag. Einzig die Produktionsdynamik habe sich im Februar verbessert, während alle anderen Subkomponenten schlechter ausgefallen seien als im Januar.

Der Auftragsbestand, die Komponente mit dem grössten Gewicht im Gesamtindex (30%), blieb den Angaben zufolge weiterhin in der Wachstumszone. Die Beschäftigung und die Lieferfristen fielen hingegen unter die Wachstumsschwelle. Die Komponente Lieferfristen verringerte sich um hohe 5,1 Punkte, was laut den Raiffeisen-Ökonomen darauf hindeutet, dass die Kapazitätsauslastung in der Industrie nicht mehr steige.

PMI gestiegen und deutlicher in der Wachstumszone
Der «richtige» PMI, der ebenfalls am Freitag veröffentlicht wurde, zeigt derweil ein etwas anderes Bild. Er stieg zum Vormonat um 1,1 Punkte auf 55,4 Zähler und notiert damit deutlich klarer in der Wachstumszone als der KMU PMI. (awp/mc/pg)

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