sgv fasst Nein-Parole zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Die Gewerbekammer, das Parlament des Schweizer Gewerbes, hat am 15. Mai einstimmig die Nein-Parole zur Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung gefasst. Ebenfalls einstimmig und ohne Enthaltungen empfiehlt die Gewerbekammer ein Nein zu ECOPOP und zur Initiative für eine öffentliche Krankenkasse. Die Ja-Parole beschliesst der sgv zu der von Gast-roSuisse lancierten Initiative „Schluss mit der MwSt.-Diskriminierung des Gastgewerbes“.  

Mit dem einstimmigen Beschluss der Nein-Parole zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung setzten die versammelten Delegierten des grössten Dachverbandes der Schweizer Wirtschaft ein klares Zei-chen. Würde die Pauschalbesteuerung abgeschafft, müssten Mittelstand und KMU Steuerausfälle von bis zu einer Milliarde Franken auffangen und entsprechend höhere Steuern zahlen. Weil Aufträge von pauschal besteuerten Personen ausblieben, würden weiter bis zu 22‘000 Arbeitsplätze insbesondere in Berg- und Tourismusregionen gefährdet. Der Schweizerische Gewerbeverband engagiert sich an vorderster Front gegen die Abschaffung der Pauschalbesteuerung und hat in der Kampagne den Lead übernommen.

Ja zu «Schluss mit der MwSt.-Diskriminierung des Gastgewerbes»
Die Ja-Parole fassten die Delegierten der Gewerbekammer zur Initiative „Schluss mit der MwSt.-Diskriminierung des Gastgewerbes.“ Für den sgv steht dabei die Vereinfachung des Mehrwertsteuersystems im Vordergrund. Einstimmig und ohne Enthaltungen wurden die Nein-Parolen zur ECOPOP-Initiative und gegen die Forderung nach einer Einheitskasse gefasst.  (sgv/mc/ps)

Die Nummer 1
Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft  vertritt der sgv 250 Verbände und gegen 300’000 Unternehmen

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