Sika mit Umsatzsteigerung in Q1

Jan Jenisch
Jan Jenisch, ehemaliger Sika-CEO. (Foto: Sika)

Sika-CEO Jan Jenisch.

Baar – Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2012 den Umsatz um 3,1% auf 1,053 Mrd CHF gesteigert, in Lokalwährungen (LW) betrug das Plus 8,3%. Darin enthalten ist ein Akquisitionseffekt von 4,5%, teilte die Gesellschaft mit.

Sika hat nach eigenen Angaben vor allem von einem starken Wachstum auf dem amerikanischen Kontinent profitiert. Dort habe Sika Marktanteilgewinne realisiert. In der Region Lateinamerika habe Sika das hohe Wachstum aufrechterhalten. Neben Marktanteilsgewinnen hätten dort auch erhöhte Produktionskapazitäten eine Rolle gespielt. In beiden Regionen steigerte Sika den Umsatz in Lokalwährungen um je 18,6%.

Europa Nord stabil
Die Region Europa Nord entwickelte sich wegen des gegenüber Vorjahr vergleichsweise kalten Winters stabil (-0,8% in LW). In der Region Asien/Pazifik (+1,9%) seien die Bemühungen der chinesischen Regierung zur Bekämpfung der Inflation spürbar gewesen. Ferner erreichten Europa Süd ein Plus von 5,1% und IMEA (Indien, Naher Osten, Afrika) eines von 9,5%.

Den Umsatz mit Produkten für die Bauindustrie steigerte Sika in Lokalwährungen um 7,3% auf 815,3 Mio und mit Produkten für die industrielle Fertigung um knapp 12% auf 237,6 Mio CHF.

Unter den Erwartungen
Mit seinen Erstquartalsumsätzen hat Sika die Markterwartungen verfehlt. Analysten hatten gemäss AWP-Konsens im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,075 Mrd CHF gerechnet.

Trend bei Margen hält an
Wie Sika weiter mitteilt, hat sich die positive Trendwende bei den Margen weiter fortgesetzt; die eingeleiteten Massnahmen würden greifen.

Zweistelliges Wachstum in den Schwellenländern erwartet
Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf rechnet Sika in Nord- und Lateinamerika mit einem «soliden» Wachstum. Die Schwellenländer sollten, von einigen Ausnahmen abgesehen, zweistellig wachsen. Die Entwicklung in Europa bleibe «stabil». Die mittel- und osteuropäischen Länder entwickeln sich den Angaben zufolge «gut», die Unsicherheiten in den peripheren Ländern blieben indes bestehen. (awp/mc/pg)

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