Sika: Saint-Gobain verlängert den Vertrag mit Familie Burkard

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(Foto: Sika)

Baar – Saint-Gobain hat der Sika-Gründerfamilie Burkard mitgeteilt, dass sie die Option auf Vertragsverlängerung ausübt. Der Vertrag betreffend den Verkauf der Schenker-Winkler Holding (SWH) ist nun bis zum 31. Dezember 2017 gültig, wie die Familie in einer Mitteilung schreibt. Bis dahin wird mit einem Entscheid des Obergerichts des Kantons Zug in der Stimmrechtsfrage gerechnet. Danach hat Saint-Gobain weiterhin das Recht, die Vereinbarung insgesamt bis zum 31. Dezember 2018 zu verlängern.

Urs Burkard, Sprecher der Gründerfamilie, wird mit folgenden Worten zitiert: «Wir freuen uns, dass Saint-Gobain von der Möglichkeit der Vertragsverlängerung Gebrauch macht. Es ist unser fester Wille und bleibt unser gemeinsames Ziel, diese Transaktion mit Saint-Gobain erfolgreich abschliessen zu können.» Die Familie erachte Saint-Gobain als ihren idealen Nachfolger als Ankeraktionär und Partner für Sika, um die langfristige Zukunft der Firma erfolgreich zu gestalten.

Die Sika-Gründerfamilie Burkard hatte im Dezember 2014 angekündigt, sie verkaufe ihre Anteile und damit die Kontrolle über die Firma an die französische Saint-Gobain. Dagegen wehren sich Minderheitsaktionäre wie eine Aktionärsgruppe um Bill Gates sowie der Verwaltungsrat und das Management. Seither tobt ein heftiger juristischer Streit um die Kontrolle des Unternehmens. (mc/pg)

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