Sika steigert Umsatz im Jahr 2011 um 3%

Ernst Bärtschi und Jan Jenisch

Der neue Sika-CEO Jan Jenisch (r.) und sein Vorgänger Ernst Bärtschi.

Baar – Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika hat im Geschäftsjahr 2011 einen Konzernumsatz von 4,55 Mrd CHF erzielt, entsprechend einem Anstieg von 15,5% in Lokalwährungen. Darin enthalten ist ein Akquisitionseffekt von 3,8%. Der Umsatzanteil, der Sika in den Schwellenländern erzielte, liegt bei 36%. In Schweizer Franken gerechnet legten die Verkäufe um 3,1% zu, teilte Sika mit.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten erfüllt. Die durchschnittlichen Schätzungen lagen bei 4,542 Mrd CHF.

Akquisitionen beflügeln Wachstum in Nordamerika und Asien/Pazifik
Nach Regionen gegliedert expandierte Sika in Lokalwährungen in Europa Nord um 11,3%, in Europa Süd um 4,2%, in Nordamerika um 21,5%, in Lateinamerika um 21,0%, in IMEA (India, Middle East, Africa) um 12,3% und in Asien/Pazifik um 28,1%. In Nordamerika und Asien/Pazifik sei das Wachstum «signifikant» durch Akquisitionen begünstigt worden, heisst es weiter.

Im strategischen Zielbereich
Sika realisierte im Berichtsjahr acht Akquisitionen. Diese Firmen zusammengenommen erzielten im Jahr 2010 auf Jahresbasis einen Umsatz von rund 240 Mio CHF. Damit liege das Unternehmen im strategischen Zielbereich, heisst es weiter.

Der Umsatz mit Produkten für die Bauindustrie nahm in lokalen Währungen um 16,3% zu bei einem Akquisitionseffekt von 4,2%. Bei den Produkten für die industrielle Fertigung betrug die Umsatzsteigerung in lokalen Währungen 12,0% bei einem Akquisitionseffekt von 2,3%.

Zum Ergebnis oder zum Ausblick wurden keine Angaben gemacht. Die gesamten Zahlen werden am 1. März veröffentlicht. (awp/mc/pg)

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