Stadler und BLS präsentieren erstmals den Flirt der neusten Generation

Stadler Rail
Flirt der neusten Generation: Der erste von 58 neuen Zügen für die BLS ist fertig gebaut. (Foto: BLS)

Erlen – Der Thurgauer Bahnbauer Stadler Rail hat den ersten von 58 neuen Züge für die Berner Bahngesellschaft BLS fertiggestellt. In Erlen TG wurde der neue Zug des Typs „Flirt“ am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die neuen Züge werden für die BLS unter dem Namen „Mika“ fahren. Damit ersetze die Bahngesellschaft drei ältere Fahrzeugtypen und stelle den Ausbau des Angebots auf ihrem Streckennetz sicher, teilten beiden Unternehmen am Mittwoch mit.

Neues Zugsicherungssystem erstmals im Einsatz
Die Züge sollen ab 2021 schrittweise den Betrieb aufnehmen – die ersten auf der Linie Bern – Neuchâtel – La-Chaux-de-Fonds. Dabei komme erstmals das von Stadler entwickelte ETCS-Zugsicherungssystem „Guardia“ auf Schweizer Schienen zum Einsatz. Das System zeige dem Lokführer Position, Geschwindigkeit und weitere Daten an und übermittle diese gleichzeitig an die Zentrale.

Zudem verfügten die Züge über niederflurige und grosszügige Einstiegsbereiche mit Stehplatzzonen, grosse Fenster, Ablageflächen, Steckdosen in der 1. und 2. Klasse und „guten“ Handyempfang, wie es im Communiqué weiter heisst. Die RegioExpress-Züge seien ausserdem mit einer Verpflegungszone ausgestattet.

Die gesamten Beschaffungskosten für die 58 Züge betragen 650 Millionen Franken, wie ein Sprecher von Stadler Rail frühere Angaben gegenüber AWP bestätigte. Der Deal ging bereits über die Bühne. (awp/mc/pg)

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