Starrag 2017 mit höherem Umsatz

Walter Börsch
Walter Börsch, ehemaliger CEO Starrag Group. (Foto: Starrag)

Rorschacherberg – Der Maschinenhersteller Starrag hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 seinen Umsatz 2017 um 9% auf 405 Mio CHF gesteigert. Währungsbereinigt betrug die Zunahme 8%. Der Auftragsbestand stellte sich per Ende 2017 auf 302 Mio. CHF. Gegenüber Ende 2016 entspricht dies einem Rückgang um 13%; im Vergleich zu Ende Juni 2017 dagegen einer Zunahme um 6%. Mit diesem Arbeitsvorrat sei weiterhin eine Grundauslastung von über einem Jahr gesichert, heisst es dazu in einer Mitteilung vom Freitag.

Der Auftragseingang lag mit 349 Mio. CHF um 27% unter dem historischen Höchstwert von 480 Mio. CHF im Vorjahr (währungsbereinigt minus 28%). Nach 142 Mio. CHF im ersten Semester schloss das zweite Halbjahr mit 208 Mio. CHF deutlich besser ab.

In den wichtigen Abnehmerindustrien verzeichnete laut Mitteilung namentlich Aerospace einen deutlichen Rückgang der Neubestellungen, dies aufgrund von zeitlichen Verschiebungen von Kundenentscheiden nach einem überdurchschnittlichen Vorjahr. Ein geringerer Auftragseingang resultierte auch im Bereich Industrial. Erfreulicherweise setzte sich innerhalb Industrial die im ersten Semester absehbare positive Entwicklung im Luxussegment in der zweiten Jahreshälfte weiter fort. Im Bereich Energy waren die Neubestellungen ebenfalls rückläufig, während Transportation nach einer Stagnation im Vorjahr 2017 wieder zulegen konnte.

Höhere EBIT-Marge
Weiter bestätigt das Unternehmen, dass die EBIT-Marge 2017 – wie bereits früher kommuniziert – deutlich höher ausfallen werde als 2016 (2.5%). Dabei werde die für das zweite Halbjahr erwartete Marge aufgrund kundenbedingter Verzögerungen in der Projektabwicklung leicht unter dem Wert des ersten Halbjahres liegen. (Starrag/mc/ps)

 

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