Starrag steigert Umsatz – Auftragseingang mit deutlichem Minus

Christian Walti
Starrag-CEO Christian Walti. (Foto: Starrag)

Rorschacherberg – Der Werkzeugmaschinenbauer Starrag hat 2019 den Umsatz gesteigert, beim Auftragseingang aber einen klar tieferen Wert ausgewiesen. Auch der EBIT wird unter Vorjahr erwartet. Die ergriffenen Massnahmen zur Steigerung der Profitabilität hätten aber erste Wirkung gezeigt.

Konkret stieg der Umsatz 2019 um 7 Prozent auf 418 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Unter Ausklammerung der Währungseffekte lag das organische Plus bei 9 Prozent. Der Anstieg beruhe vor allem auf dem hohen Auftragseingang im Vorjahr. Zudem seien durch Massnahmen im Projektmanagement Verzögerungen in der Auftragsabwicklung teilweise wettgemacht worden, schrieb das Unternehmen weiter.

«Normalisierung» beim Auftragseingang
Beim Auftragseingang spricht Starrag nach den Rekordwerten 2018 von einer «Normalisierung». Der Ordereingang ging um deutliche 26 Prozent auf 343 Millionen Franken zurück. Ohne Währungseinfluss betrug der Rückgang hier 24 Prozent. Der Auftragsbestand per Ende 2019 von 284 Millionen (-22%) entspreche dem längerfristigen Durchschnitt.

Der Rückgang habe vor allem die Bereiche Aerospace und Industrial betroffen, sowie in einem geringeren Ausmass den Bereich Energy. Transportation habe sich knapp halten können. Geografisch hätten sich insbesondere Europa abgeschwächt, gefolgt von Nordamerika. Asien habe nur geringfügig schwächer abgeschlossen.

EBIT unter Vorjahr – Verbesserung im zweiten Halbjahr
Die Gewinnzahlen sind noch nicht genau bekannt. Das Management bestätigte aber seine Einschätzung, die bereits mit dem Halbjahreszahlen im vergangenen Sommer gegeben wurde. Das Betriebsergebnis EBIT werde zwar klar unter Vorjahr ausfallen, habe sich aber im zweiten Halbjahr gegenüber der ersten Jahreshälfte substantiell verbessert, heisst es. Das im Frühjahr begonnene Programm zur Verbesserung der Profitabilität habe erste Wirkung gezeigt.

Das detaillierte Ergebnis soll am 6. März veröffentlicht werden. (awp/mc/pg)

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