Starrag steigert Umsatz im 1. Quartal um 16 %

Frank Brinken

Rorschacherberg – Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat im ersten Quartal ein deutliches organisches Wachstum verzeichnet. Sowohl Umsatz, Auftragseingang als auch der Gewinn auf Stufe EBIT wuchsen deutlich. Der Auftragseingang verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 33% auf 96,0 Mio CHF, wie das Unternehmen mitteilt.

Der Nettoumsatz legte um 16,3% auf 97,5 Mio zu. Währungs- und akquisitionsbereinigt betrug das Plus hier 10,2%. Der Auftragsbestand per 31.03. nahm um 3,2% auf 235,2 Mio CHF ab, bereinigt resultierte jedoch ein geringfügiges Plus.

Reingewinn gegenüber Vorjahr niedriger
Auch der EBIT wuchs um 16,3% auf 5,0 Mio und die Marge blieb mit 5,1% stabil. Zur positiven Entwicklung hätten die Regionen Europa und Asien sowie insbesondere das Marktsegment Industrie beigetragen. Der Reingewinn ging jedoch um 3,4% auf 2,8 Mio CHF zurück. Als Grund nannte Starrag einmalige Kursgewinne im Vorjahreszeitraum.

2,6 Mio Franken investiert
Die Höhe der Investitionen erreichte 2,6 Mio CHF. Die Mittel seien in die weitere Optimierung der Fertigung in den europäischen Werken sowie den Aufbau eines neuen Werks im indischen Bangalore geflossen. Im Vorjahr hatte Starrag den deutschen Maschinenbauer Scharmann übernommen, wodurch sich die hohe Investitionssumme von 69,7 Mio ergab.

Die Bilanzsumme blieb mit 325 Mio CHF gegenüber Ende 2011 praktisch unverändert. Ende März 2012 betrug die Nettoliquidität den Angeben zufolge 34,0 Mio und die Eigenkapitalquote 54,9%.

Ausblick bekräftigt
Für 2012 geht Starrag weiter davon aus, dass aufgrund des hohen Auftragsbestandes sowohl Umsatz, Auftragseingang und Ergebnisse gesteigert werden können. Voraussetzung sei allerdings ein stabiles konjunkturelles Umfeld. (awp/mc/pg)

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