Sunrise soll in nächsten zwei Jahren bis zu 220 Stellen abbauen

Oliver Steil

Sunrise-CEO Oliver Steil.

Zürich – Der Telekomanbieter Sunrise will gemäss der «SonntagsZeitung» in den nächsten beiden Jahren bis zu 220 Stellen oder etwa 15% der Belegschaft abbauen. Der Kostendruck sei gestiegen, weil die Umsätze und vor allem die Erträge deutlich unter den Erwartungen lägen, heisst es in der SoZ (Ausgabe 21. Oktober).

Es bestehe die Vorgabe, einen zusätzlichen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr beim Personal einzusparen, zitiert die Zeitung einen Sunrise-Kadermann. Als Nächstes werde nun in den Bereichen «Business» und «Wholesale» eine substanzielle zweistellige Anzahl Entlassungen folgen. In den letzten Wochen und Monaten seien bereits in allen relevanten Unternehmensbereichen Mitarbeiter entlassen worden.

«Eine von möglichen Massnahmen»
Sunrise-Sprecher Michael Burkhardt wollte gegenüber der SoZ den Stellenabbau nicht direkt bestätigen. «Betriebswirtschaftliches verantwortungsvolles Handeln in einem härter werdenden und mangelhaft liberalisierten Marktumfeld erfordert auch ein regelmässiges Überprüfen der Personalstruktur», wird er in dem Artikel zitiert. Personelle Massnahmen seien «eine von möglichen Massnahmen, die Kostenstruktur zu optimieren». (awp/mc/ps)

 

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