Swatch 2013 das Schweizer Unternehmen mit dem besten Ruf

Swatch

Hergiswil – Der GfK BusinessReflector verzeichnet unter den 20 SMI-Titeln und 32 grössten Unternehmen einen signifikanten Rückgang des branchenübergreifenden Reputationswerts in der Bevölkerung. Die kritischere Beurteilung der Unternehmen zieht sich wie im Vorjahr durch alle Branchen. Entgegen dem Trend konnte die Swatch Group ihre Reputation leicht steigern und sich somit gegen den Detailhändler Migros (2. Rang) absetzen.

Gemäss Mario Schranz vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich ist es kein Zufall, dass diese beiden Unternehmen wieder ganz oben sind. «Sie stehen für volkswirtschaftliche Verantwortung – ein Deutungsmuster, das seit Ausbruch der Finanzmarktkrise massiven Aufschwung erlebt hat – und propagieren konsequent den Standort Schweiz. Ein Umstand, der seit einigen Jahren sehr positiv auf die Reputation von Unternehmen wirkt».

Lindt & Sprüngli verteidigt Rang 3
Auf dem dritten Platz liegt der Schokoladeproduzent Lindt & Sprüngli. Das Unternehmen hält diesen Rang seit 2009 und profitiert ebenfalls von seinem Ruf als volkswirtschaftlich verantwortliches Unternehmen.

SBB, Swiss und Kantonalbanken nicht mehr in den Top 10
Neu in den Top 10 sind Rolex (von Rang 13 auf 8) und der Milchproduzent Emmi (von Rang 12 auf 10). Weiter verteidigten die Raiffeisenbank, Coop, Schindler Aufzüge und Swisscom erfolgreich ihre Position in den Top 10. Geberit wurde durch die Aufnahme in die SMI-Familie in diesem Jahr erstmalig erhoben und erlangte sogleich den vierten Rang. Nicht mehr in den Top 10 sind die Schweizerischen Bundesbahnen SBB, die Airline Swiss sowie die Kantonalbanken. (GfK/mc/pg)

Zur Studie
Die repräsentative Studie GfK BusinessReflector ist seit über sechs Jahren ein wichtiger Seismograph in der Schweizer Unternehmenslandschaft. Ziel der Studie ist ein objektives und präzises Reputations-Monitoring für kommerzielle Unternehmen. Dabei werden unter anderem Aspekte wie Image, Bekanntheit, Qualität, Innovation, emotionale Komponenten und Nachhaltigkeit untersucht. Die Ergebnisse basieren auf über 3’500 schweizweit geführten Interviews. Die Umfrage wird in Zusammenarbeit mit der Schweizer Gesellschaft für Marketing (GfM) und dem Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich durchgeführt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.