Swissmedic startet Prüfung eines Pfizer-Covid-19 Impfstoffs mit höherer Wirksamkeit gegen Omikron

Coronaimpfung
(Photo by Mufid Majnun on Unsplash)

Bern – Das Pharmaunternehmen Pfizer AG hat bei Swissmedic einen Antrag auf Zulassungserweiterung des seit Dezember 2020 zugelassenen Covid-19-Impfstoffs Comirnaty gestellt. Die angepasste Zusammensetzung soll eine höhere Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 versprechen.

Der bivalente Impfstoff enthält Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) sowohl für das Spikeprotein des Wuhan-Stamms als auch für dasjenige der Omikron-Variante, wie das Heilmittelinstitut Swissmedic am Dienstag mitteilte.

Auch andere Hersteller am Start
Auch andere Hersteller haben Gesuche für angepasste Impfstoffe eingereicht. So der US-Hersteller Moderna Ende Juni 2022. Der Impfstoff soll sowohl gegen die Wuhan- und die Delta-Variante des Coronavirus wirken, als auch gegen die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5. Hier gehe es bei der Überprüfung des bivalenten Impfstoffs ebenfalls um eine Zulassungserweiterung.

Auch Gesuche von anderen Herstellern für eine erweiterte Zulassung liegen laut Swissmedic-Angaben vor. Wie schnell die Zulassungen erfolgen können, hänge von der Dateneinreichung ab. Das Heilmittelinstitut unterziehe die eingereichten Daten einer laufenden Prüfung.

Das Gesuch von Pfizer um Erweiterung der Zulassung wird ebenfalls rollend geprüft, wie es weiter hiess. Mit diesem Instrument können Daten, welche die pharmazeutischen Unternehmen laufend einreichen, jeweils sofort geprüft werden. Swissmedic behandle alle Gesuche in Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie prioritär, ohne Abstriche bei der inhaltlichen Prüfung zu machen, hiess es.

BAG registriert 23’348 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 7 Tagen
In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 23’348 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb einer Woche registriert. Dies geht aus den heute Dienstag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor. Vor einer Woche wurden 37’738 Fälle gemeldet. Damit ist die Zahl der Infektionen um 38,1 Prozent gesunken.

Zudem wurden 290 neue Spitaleinweisungen und 35 neue Todesfälle registriert. (awp/mc/pg)

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