Syngenta steigert Gewinnzahlen im ersten Quartal

Syngenta steigert Gewinnzahlen im ersten Quartal
Syngenta-CEO Jeff Rowe. (Foto: Syngenta)

Basel – Die Syngenta Gruppe hat im ersten Quartal 2026 Umsatz und Profitabilität gesteigert. Der Agrochemiekonzern wuchs in allen vier Geschäftsbereichen und profitierte dabei von Währungseffekten.

In den Monaten Januar bis März stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar. Zu konstanten Wechselkursen wären die Verkäufe allerdings um 4 Prozent gesunken, wie der Pflanzenschutz- und Saatguthersteller mit Sitz in Basel am Donnerstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn (EBITDA) erhöhte sich um 5,0 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Die entsprechende Marge verbesserte sich im Jahresvergleich damit leicht auf 21,9 Prozent. Syngenta führt die Gewinnverbesserung vor allem auf eine konsequente Ausrichtung auf margenstarke Geschäftsbereiche wie auch auf ein «diszipliniertes Kostenmanagement» zurück.

Im grössten Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln (Crop Protection) stieg der Umsatz um 3 Prozent, wobei währungsbereinigt allerdings ein Rückgang um 3 Prozent zu Buche schlägt. Dabei konnte das Unternehmen vor allem in China (+20 Prozent) und Europa (+18 Prozent) zulegen.

In der Saatgutsparte wuchsen die Verkäufe um 7 Prozent. Bei der israelischen Tochtergesellschaft Adama stieg der Umsatz um 4 Prozent, während er bei der eigenständig ausgewiesenen Ländergesellschaft Syngenta Group China um 1 Prozent wuchs.

Die Syngenta Group mit Sitz in der Schweiz ist in chinesischem Eigentum. Sie umfasst die Geschäftseinheiten Syngenta Crop Protection mit Sitz in Basel, Syngenta Seeds mit Sitz in den USA, Adama mit Sitz in Israel und Syngenta Group China. Die Syngenta AG war 2017 von Chemchina übernommen worden. (awp/mc/ps)

Syngenta Group

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