Synthes 2011: Umsatz steigt um 7,8% auf 3,97 Mrd USD

Michel Orsinger

Synthes-CEO Michel Orsinger.

West Chester – Der Medizinaltechnik-Konzern Synthes hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatzzuwachs von 7,8% auf 3,97 Mrd USD erzielt. In Lokalwährungen (LW) betrug das Wachstum 4,8%. In der wichtigsten Region Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 3,0% auf 2,22 Mrd (+2,9% in LW), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn gab um 2,1% auf 1,26 Mrd USD nach. Unter dem Strich verblieb ein um 6,5% höherer Reingewinn von 966,8 Mio, heisst es weiter. Für das vierte Quartal weist Synthes einen um 1,6% höheren Konzernumsatz von 991,7 Mio USD aus. In Lokalwährungen beträgt das Umsatzplus 1,4%. Den grössten Zuwachs verzeichnete Synthes in der Region Asien-Pazifik, wo der Umsatz im vierten Quartal um rund 21% auf 143,8 Mio USD stieg. In Europa konnte ein Wachstum von 2,7% auf 238,7 Mio erzielt werden. Im «Rest der Welt» gab der Umsatz um 5,8% auf 69,9 Mio nach.

Zurückhaltender Ausblick
Zum Ausblick gibt sich das Management zurückhaltend. Das Jahr 2012 dürfte für die Medizingeräteindustrie genauso schwierig werden wie 2011, heisst es. Das Unternehmen werde wie bisher Initiativen zur Produktivitätssteigerung entwickeln und umsetzen und die Organisation anpassen, um so die Belastungen durch das schwierige Marktumfeld auszugleichen. Seit April 2011 liegt zudem für Synthes ein (freundliches) Übernahmeangebot durch den US-Pharma- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson (J&J) in Höhe von insgesamt 21,3 Mrd USD vor. Dieses dürfte im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen werden, sobald die erforderlichen Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden erteilt und weitere Abschlussbedingungen erfüllt sind. (awp/mc/ps)

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