Talsohle am Auto-Markt noch nicht durchschritten

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(Pixabay)

Bern – Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind am Markt für neue Personenwagen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein weiterhin spürbar. Mit 22’641 Neuimmatrikulationen kamen im Juli 2’877 oder 11,3 Prozent weniger Neuwagen auf die Strasse als im Vorjahresmonat. Mit 125’842 Inverkehrssetzungen seit Jahresbeginn fehlen nun schon 56’812 Autos auf 2019, das kumulierte Minus beträgt 31,1 Prozent.

Der Juli stellt den siebten Kalendermonat in Folge dar, der mit einem zweistelligen prozentualen Marktrückgang im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat abgeschlossen wurde. Zwar sei seit Beginn der Coronakrise eine Stabilisierung der Nachfrage am Markt erkennbar, doch auf deutlich tieferem Niveau als in den Vorjahren, hält die Branchenorganisation auto-schweiz in einer Mitteilung fest. Ob unter diesen Vorzeichen selbst die vorsichtige Marktprognose von auto-schweiz von 240’000 neuen Personenwagen bis Jahresende noch erreicht werden kann, erscheint momentan aber alles andere als sicher. Die Kaufzurückhaltung angesichts wirtschaftlicher Ungewissheiten und erneut steigender COVID-19-Infektionszahlen könnte der Erholung einen Strich durch die Rechnung machen.

„Die gesamte Schweizer Automobilbranche – vom Zulieferbetrieb bis zum Markenhändler – ächzt unter den Auswirkungen der Coronakrise“, fasst auto-schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik die derzeit angespannte Lage zusammen. „Der Marktrückgang von fast einem Drittel sorgt allerorten für massive Umsatzeinbrüche. Schon jetzt sind viele Arbeitsplätze durch die Krise in Gefahr geraten.“ (mc/pg)

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