Tecan: Verzögerung bei OEM-Entwicklungsprojekt

Thomas Bachmann

Tecan-CEO Thomas Bachmann.

Zürich – Der Laborausrüster gibt in einem Update zu einem OEM-Entwicklungsprojekt (P14) Verzögerungen bekannt. Bei der OEM-Vereinbarung mit einem globalen Diagnostikunternehmen wurde im November 2010 die Entwicklung und Lieferung eines dedizierten Diagnostikinstruments vereinbart, das Ende 2012 erstmals ausgeliefert werden sollte. Tecan gehe nun davon aus, dass sich diese Auslieferung verzögern werde, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Verzögerung könnte zu einer Belastung des Betriebsgewinns im Bereich eines «niedrigen bis mittleren» einstelligen Millionen-Betrags führen, heisst es weiter. Das Betriebsergebnis der Jahre 2011 und 2012 werde hierdurch jedoch nicht beeinflusst. Die abgeschlossene OEM-Vereinbarung sehe vor, dass Tecan die Entwicklungskosten des Instruments vorfinanziere und diese zu einem späteren Zeitpunkt von dem Diagnostikunternehmen rückerstattet bekomme. Mehrkosten, die durch Projektverzögerungen entstehen, würden von dieser Regelung jedoch nicht abgedeckt.

Tecan sieht weiterhin Chancen in OEM-Vereinbarung
Bei erfolgreicher Entwicklung sei Tecan weiterhin vom grossen Potenzial der OEM-Vereinbarung überzeugt und erwarte weiterhin ein Umsatzpotenzial in den ersten fünf Jahren der Vermarktungsphase von insgesamt mehr als 80 Mio CHF. Diese Erwartung werde durch die Mindestabnahmeverpflichtung untermauert, die das Diagnostikunternehmen eingegangen ist. (awp/mc/ps)

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