Uhrenexporte sinken im Februar erneut

Uhren
(Foto: injenerker - Fotolia.com)

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Biel – Die Schweizer Uhrenexporte sind im Februar erneut zurückgegangen. Im Berichtsmonat sank das Exportvolumen gegenüber der Vorjahresperiode nominal um 3,3% auf 1,65 Mrd CHF, während real ein Minus von 5,6% resultiert, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilt.

Damit setzt sich bei den Uhrenexporten die rückläufige Entwicklung des vergangenen Jahres fort, in allerdings etwas moderaterem Tempo als zuletzt. Im Januar haben die Exporte im Jahresvergleich nominal um 8%, im Dezember 3,8%, im November um 5,6% und im Oktober gar um 12% abgenommen.

Es ist der achte Monat mit rückläufigen Exporten in Folge, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH in einer eigenen Mitteilung schreibt. Im Gesamtjahr 2015 hatte ein Rückgang von nominal 3,3% resultiert.

Asien weiter schwach
Schwach entwickelten sich im Februar weiterhin wichtige asiatische Märkte. So sanken die Exporte in den grössten Absatzmarkt Hongkong um rund einen Viertel und zum dreizehnten Mal in Folge, das Minus für China liegt bei knapp 7%. Demgegenüber verzeichnete Japan dank einer schwachen Vergleichsbasis ein markantes Plus von 22%, womit das Land China als drittgrössten Markt ablöste. Gestoppt wurde der negative Trend im zweitgrössten Markt USA, wo im Februar ein Plus von 2,4% resultierte. Hier gebe es positive Zeichen trotz eines negativen Basiseffekts, schreibt der Verband FH.

Wertmässig verzeichnete die wichtigste Gruppe der Stahluhren ein leichtes Plus von 1,4%, während indes deren Stückzahl um über 11% zurückging. Das Segment der Gold-Stahluhren büsste wertmässig knapp 7% ein, dafür erhöhte sich deren Stückzahl um knapp 16%.

Mit Blick auf die Preiskategorien haben die Ausfuhren von Uhren für über 3’000 CHF im Exportpreis laut FH wieder zugenommen – sowohl deren Wert wie auch deren Stückzahl – und damit den Abwärtstrend beendet. Alle anderen Preiskategorien hätten dagegen nachgegeben. (awp/mc/ps)

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