UPC Cablecom steigert Quartalsumsatz

Eric Tveter, CEO UPC Cablecom. (Foto: Cablecom)

Zürich – Die Kabelnetzbetreiberin UPC Cablecom hat zwischen Juli und September mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Mit dem bisherigen Absatz von Mobilfunkabos ist das Tochterunternehmen des US-Konzerns Liberty Global laut eigenen Angaben zufrieden.

UPC Cablecom konnte den Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,3% auf 323,0 Mio CHF steigern, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Die Gesamtanzahl der Abonnemente nahm gleichzeitig seit Ende Juni 2014 um 0,6% auf knapp 2,60 Mio zu.

Innerhalb der verschiedenen Produktegruppen entwickelte sich die Abozahl jedoch unterschiedlich: Im Bereich Internet wurden seit Anfang Jahr 53’400 und im dritten Quartal 16’700 Kunden (+2,4%) gewonnen. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Kunden in diesem Segment auf 717’200.

Weniger erfreulich verlief die Entwicklung im Digital-TV-Bereich und im Segment Festnetztelefonie, in dem die Abozahlen mit 1,41 Mio (-0,3%) und 465’500 (-0,1%) stagnierten.

Die multimediale Plattform Horizon, die Fernsehen, Internet und Telefonie in einem Gerät vereinigt, habe sich weiterhin positiv entwickelt, heisst es weiter. Inzwischen zähle das Unternehmen mehr als 200’000 Horizon-Kunden. Auch die im September lancierte TV- und Video-Plattform MyPrime entwickelt sich laut Angaben des Unternehmens positiv: Über 45’000 Kunden nutzten sie im Rahmen eines Kombiangebots.

Aktuell 4’800 Mobilfunkabos
Weniger eindrücklich sind die Zahlen des Mobilfunk-Segments. Bis am Ende des dritten Quartals konnten 3’300 Abos verkauft werden. Seither seien weitere 1’500 hinzu gekommen, womit die Abozahl aktuell über 4’800 umfasst, sagte UPC-Cablecom-Sprecher Andreas Werz auf Anfrage von AWP.

Er zeigte sich mit dieser Zahl zufrieden. Denn man habe nach der Lancierung im April weitestgehend auf Werbung verzichtet. Das Mobilfunkangebot sei zudem lanciert worden, um den bisherigen Kunden ein «attraktives und abgerundetes Angebot» bieten zu können, so Werz. Es stehe deshalb auch nur Kunden offen, die schon ein digitales Produkt von UPC Cablecom beziehen. Laut Werz wird zwar weiteres Wachstum in diesem Segment angestrebt. «Uns war aber immer klar, dass wir nicht in Konkurrenz zu den etablierten Anbietern werden treten können.» (awp/mc/upd/ps)

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