US-Kartellsammelklage: Panalpina erzielt Einigung

Peter Ulber
Panalpina-VRP Peter Ulber. (Foto: Panalpina)

Peter Ulber, CEO Panalpina. (Foto: Panalpina)

Basel – Der Logistikonzern Panalpina hat einen Vorvertrag abgeschlossen, um eine US-Kartellsammelklage wegen behaupteter wettbewerbsschädigender Branchenpraxis im Zusammenhang mit gewissen Zuschlägen bei Speditionsdienstleistungen gütlich beizulegen. Panalpina hat sich zur Zahlung von USD 35 Millionen bereit erklärt, wie der Konzern in einer Mitteilung schreibt.

Diese Summe enthält bereits erhaltene Erlöse aus einer unabhängigen Kartellsammelklage gegen verschiedene Fluggesellschaften in Höhe von USD 5,8 Millionen. Der Vergleich, der noch gerichtlich bestätigt werden muss, wird sich auf das Ergebnis des vierten Quartals 2013 auswirken.

Die zivilrechtliche Sammelklage wurde in den USA im Jahr 2008 gegen eine grosse Anzahl von Luftfrachtspediteuren einschliesslich Panalpina eingereicht, als direkte Konsequenz der vom amerikanischen Justizministerium (DOJ) eingeleiteten Untersuchungen von Verstössen gegen das US-Bundeskartellgesetz («Sherman Antitrust Act»). Die Untersuchungen bezogen sich auf gewisse Zuschläge auf internationale Luftfrachtdienstleistungen. Dieses Verfahren endete 2010 mit einer Vergleichsvereinbarung. Panalpina stimmte dem jetzigen Vergleich zu, um weitere Kosten und Prozessrisiken zu vermeiden. (Panalpina/mc/pg)

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