Verkehr auf Nationalstrassen nimmt weiter zu…

Verkehr
(Foto: Alexandra Gl - Fotolia.com)

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Bern – 2014 sind auf den Nationalstrassen 26,890 Milliarden Kilometer zurückgelegt worden. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugenommen haben auch erneut die Staus, wie aus den Verkehrsflusszahlen des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervorgeht.

Im vergangenen Jahr legten alle Fahrzeuge auf den schweizerischen Nationalstrassen 26,890 Milliarden Kilometer zurück. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anzahl Staustunden erhöhte sich um 4,6 Prozent auf 21‘509 Stunden. Im Vorjahr lag die Zunahme bei 3,4 Prozent. Für 85 Prozent der Staus sind Verkehrsüberlastungen verantwortlich (+ 7 % gegenüber 2013) Staus wegen Unfällen und Baustellen gingen wie im Vorjahr zurück – wobei vor allem Staus wegen Baustellen stark reduziert werden konnten (minus 32 Prozent).

Höhere Kosten für Unterhalt und Betrieb
Aufgrund der starken Nutzung steigen die Kosten für den Unterhalt und Betrieb des Nationalstrassennetzes. Bundesrätin Doris Leuthard wies anhand der Sanierung des Chillon-Doppelviadukts darauf hin, wie wichtig es ist, für den Substanzerhalt die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Chillon-Doppelviadukt gilt als eines der spektakulärsten Bauwerke des Nationalstrassennetzes. Er verbindet die Region von Vevey/Montreux mit der Rhone-Ebene. Das imposante Bauwerk ging 1969 in Betrieb und wird heute von täglich 55‘000 Fahrzeugen benutzt. Der Verkehr hat seit 1990 auf diesem Abschnitt um rund 40 Prozent zugenommen. Zu Spitzenzeiten sind dort 7500 Fahrzeuge pro Stunde unterwegs. Aufgrund der gestiegenen Belastung und des Alters des Bauwerks wurde eine umfassende Sanierung nötig. Diese Arbeiten laufen seit 2012 und werden in diesem Jahr abgeschlossen. Der Aufwand beträgt rund 70 Millionen Franken.

Investitionen von fast 2 Mrd Franken ins Nationalstrassennetz
Der Bund investiert 2015 insgesamt 1,95 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz: 1,24 Milliarden werden für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes eingesetzt, 630 Millionen gehen im Rahmen der Netzvollendung in neue Abschnitte und 75 Millionen fliessen in Projekte zur Beseitigung von Engpässen. Diese Gelder werden hauptsächlich in die Vorarbeiten für den Sechsspur-Ausbau der Nordumfahrung Zürich (A1) investiert. Das Bauprogramm 2015 wurde im März publiziert. (ASTRA/mc/pg)

ASTRA

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