Villars H1: Gewinnsteigerung um 41% – Jahresergebnis über Vorjahr erwartet

Villars Holding SA

Freiburg  – Das Immobilienverwaltungs- und Detailhandelsunternehmen Villars verzeichnete im ersten Halbjahr 2012 eine deutliche Belebung des Geschäftes und auf Gewinnebene einen Leverage-Effekt. Auf dieser Basis geht das Management für das Gesamtjahr von einem höheren Ergebnis als im Vorjahr aus.

In der Berichtsperiode stieg der Umsatz um knapp 16% auf 44,5 Mio CHF, während die Immobilienerträge stabil blieben mit 1,48 Mio. Der EBIT wuchs um 35% auf 1,08 Mio und der Reingewinn um 41% auf 1,11 Mio. Darin enthalten ist ein anteiliger Ertrag aus assoziierten Gesellschaften von 0,41 Mio (+42%), teilte das Unternehmen am Montag mit.

Betriebserträgen im Konsolidierungskreis von 46,2 Mio CHF (+15%) standen in der Berichtsperiode Betriebsaufwendungen von 45,2 Mio (+14%) gegenüber. Der Vorsteuergewinn stieg um 45% auf 0,92 Mio, der Nachsteuergewinn um 42% auf 0,70 Mio. Die Eigenkapitalquote blieb mit 72,3% per Ende Juni 2012 gegenüber Ende 2011 (72,8%) stabil.

Neue Verkaufspunkte schaffen Umsatz
Im Einzelnen erzielte die Pause-Café im ersten Semester einen Umsatzanstieg um 6,3% auf 9,56 Mio CHF, was vor allem auf drei zusätzliche Verkaufspunkte in Yverdon, Sitten und Fribourg zurückgeführt wird. Allerdings wurden auch zwei Verkaufsstellen in Basel und Spreitenbach infolge sehr schwachen Umsätzen geschlossen.

Die Restoshops steigerten den Umsatz um 18% auf 34,9 Mio CHF. Dabei nahmen die Umsätze der Shops um 12% auf 10,4 Mio zu; das Volumen der Benzinverkäufe stieg infolge einer Bezinpreiserhöhung um 3,2% und der Eröffnung von zwei neuen Verkaufspunkten um 18%.

Die teilkonsolidierte Alvi-Shop verzeichnete einen Umsatzanstieg um 18% auf 11,3 Mio CHF. Dieser Anstieg wird mit dem Abschluss der Arbeiten am Bahnhof Genf und der Eröffnung eines neuen Verkaufspunktes in Morges erklärt.

Ergebnissteigerung erwartet
Im zweiten Halbjahr werde sich Pause-Café auf eine Konsolidierung konzentrieren, heisst es weiter. Für Alvi-Shop wird nach dem Abschluss der Arbeiten bei Aperto in Genf mit einem höheren Umsatz gerechnet. Mit Blick auf das Ganzjahr gibt sich das Management zuversichtlich. Sofern die wirtschaftliche Lage stabil bleibt wird mit einem Jahresergebnis über dem Vorjahr gerechnet. (awp/mc/cs)

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