Visana-Chef begeht Suizid

Visana-Chef begeht Suizid
Urs Roth, verstorbener Visana-CEO. (Foto: Visana)

Bern – Der Chef der Krankenkasse Visana, Urs Roth, ist am Montag gestorben. Er sei freiwillig aus dem Leben geschieden, teilte der Versicherungskonzern am Dienstag mit und sprach der Trauerfamilie sein herzliches Beileid aus.

Roth hatte Jahrgang 1960 und war seit 1995 für die Visana tätig. Zunächst übernahm der Fürsprecher beim Berner Versicherer verschiedene leitende Funktionen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Als Leiter des Ressorts Services war er dann Mitglied der Direktion und ab 2001 stellvertretender Vorsitzender der Direktion. Per September 2012 übernahm er den Vorsitz der Konzernleitung.

Den Vorsitz der Direktion wird nun laut der Mitteilung per sofort Valeria Trachsel, Urs Roths Stellvertreterin, übernehmen.

Eine der Grössten
Die Visana zählt zu den grössten Kranken- und Unfallversicherern der Schweiz. Insgesamt hat sie derzeit laut eigenen Angaben rund 827’000 Privatkunden, dabei über 615’000 in der Grundversicherung. Hinzu kämen über 13’000 Firmenkunden. Am Hauptsitz in Bern und in 100 Geschäftsstellen in der ganzen Schweiz beschäftigt die Gruppe rund 1’300 Mitarbeitende.

Das Prämienvolumen beträgt aktuell rund 3,3 Milliarden Franken. Beim Amtsantritt von Roth waren es rund 2,7 Milliarden gewesen. Laut Angaben des Schweizerischen Versicherungsverbands ist die Visana derzeit hinter der Helsana, der Swica und der CSS die Nummer vier der Branche. (awp/mc/ps)

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