VJC: Aevis baut Beteiligung auf 34,76% aus

Victoria-Jungfrau Collection VJC

Victoria-Jungfrau Grand Hotel & SPA Interlaken. (Foto: Victoria-Jungfrau Collection)

Bern – Die Freiburger Beteiligungsgesellschaft Aevis hat im Übernahmepoker um die Luxushotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection (VJC) ihre Position weiter ausgebaut. Am 10. und 11. Februar seien insgesamt vier Vereinbarungen zum Kauf von VJC-Anteilen getroffen worden, teilte Aevis am Donnerstag mit. Wie bereits am Vortag spekuliert wurde, befindet sich unter den Verkäufern auch Novartis, welche gemäss der heutigen Mitteilung 4,32% des Kapitals und der Stimmrechte an VJC an Aevis verkauft hat.

Aevis besitzt nun gemäss den Angaben direkt und indirekt 34,76% des Kapitals und der Stimmrechte, 19,94% davon direkt. Mit der Überschreitung der Schwelle von 33,3% ist aus dem bisherigen freiwilligen Angebot ein Pflichtangebot geworden.

Angebotsfristen enden am 28. Februar
Um VJC buhlt nebst Aevis auch die Hotelgruppe Swiss Private Hotel SPH der Hotelierfamilie Manz. Die Angebotsfrist wäre ursprünglich am Donnerstag abgelaufen. Neu enden die Angebotsfristen beider Angebote am 28. Februar 2014, wie auch SPH in einer eigenen Mitteilung schreibt.

VJC-VR verhält sich neutral
Der Verwaltungsrat von VJC hatte am Montag bekanntgegeben, keines der beiden Angebote zur Annahme oder zur Ablehnung zu empfehlen. Inzwischen bieten beide Rivalen 310 CHF pro Aktie. Zuvor lag das Angebot der Hotelierfamilie leicht um fünf Franken höher. (awp/mc/ps)

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