VJC-VR verzichtet weiter auf Empfehlung zu Übernahmeangeboten

Victoria-Jungfrau Collection VJC

Victoria-Jungfrau Grand Hotel & SPA Interlaken. (Foto: Victoria-Jungfrau Collection)

Interlaken – Im Übernahmepoker um die Luxushotelgruppe Victoria Jungfrau Collection (VJC) hält sich die Zielgesellschaft weiterhin bedeckt. Der VJC-Verwaltungsrat verzichtet auch im Lichte der jüngsten Entwicklungen darauf, eine Empfehlung an seine Aktionäre abzugeben. Die Interessenten Swiss Private Hotel (SPH) und Aevis offerieren beide 310 CHF je Aktie.

Zuletzt hatte sich der Krankenhausbetreiber Aevis im Kampf um VJC in Front gebracht: Die Freiburger sicherten sich in den letzten Wochen das Aktienpaket von Terramaris (15,6%) und jenes von Novartis (4,31%) und hielten nach letzter Meldung 34,76%% der VJC-Anteile.

Terramaris-Vertreter im Ausstand
Der Verwaltungsrat habe mit vier zu null Stimmen, bei zwei Enthaltungen, beschlossen, weiterhin auf die Abgabe einer Empfehlung zur Annahme oder Ablehnung der Angebote zu verzichten, teilt das Unternehmen am Freitag mit. Nach dem Verkauf der Anteile an Aevis sei der Terramaris-Vertreter im VJC-Verwaltungsrat in den Ausstand getreten.

Die Absichten der übrigen Grossaktionäre angesichts der neuen Situation sind dem VJC-Verwaltungsrat nicht bekannt, heisst es weiter. Mehr als 3% der VJC-Anteile hielten die Londoner KIO (23,9%), die Berner Kantonalbank BEKB (12,1%) und die Gebäudeversicherung Bern (6,1%). (awp/mc/ps)

 

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