Weko untersucht Wettbewerbs-Absprachen im Sanitär-Grosshandel

Rafael Corazza

Weko-Direktor Rafael Corazza.

Bern – Die Wettbewerbskommission Weko untersucht angebliche Wettbewerbsabsprachen in der Sanitär-Grosshandelsbranche. Das Weko-Sekretariat habe die schweizerischen Tochtergesellschaften des CRH-Konzerns und alle weiteren bedeutenden Grosshändler dazu eingeladen, im Zusammenhang mit einer laufenden Untersuchung Stellungnahmen abzugeben, teilt der irische Konzern am Freitagabend mit. Betroffen davon seien die Gruppengesellschaften BR Bauhandel, Gétaz-Miauton und Regusci Reco.

Das Sekretariat der Wettbewerbsbehörde werfe den betroffenen Firmen die Verletzung des Wettbewerbsrechtes vor und sehe insgesamt Bussen von 283 Mio CHF vor. Davon sollen 119 Mio auf die CSH-Tochtergesellschaften entfallen, so CRH weiter. Basis der Bemessung der Strafen sei der Umsatz.

Untersuchungen seit Oktober 2011
Ein Sprecher der Weko bestätigte gegenüber AWP, dass Firmen im laufenden Verfahren zu Stellungnahmen aufgefordert worden seien. Die Untersuchungen hätten im Oktober 2011 begonnen, hiess es weiter. Gegenstand der Untersuchung seien Wasserhähnen usw. Geberit sei davon nicht betroffen, hiess es auf Anfrage weiter.

CRH ging 1970 aus der Fusion der Cement Limited und Roadstone, Limited hervor. (awp/mc/ps)

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