Weniger Firmenpleiten im November

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(Foto: © photo 5000 – Fotolia.com)

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Zürich – Die Firmenpleiten in der Schweiz haben im November 2015 abgenommen. Insgesamt meldeten 574 Unternehmen Konkurs an, was einer Abnahme von 5% zum Vorjahresmonat entspricht. Dabei profitierte die Statistik von der starken Abnahme der Konkurse nach OR 731b, welche um 30% auf 145 zurückgingen, die Eröffnungen von Insolvenzen nahmen dagegen um 8% auf 429 zu, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B mitteilt.

Auch über das Gesamtjahr betrachtet, ergibt sich für die ersten elf Monate ein Anstieg der Insolvenzen um 7% auf 4’003 Fälle. Dank einer Abnahme der Konkurse nach OR 731b um 2% ergab sich bei den Firmenkonkursen insgesamt lediglich eine Zunahme von 5% auf 5’482.

Bau- und Gastgewerbe sowie Handwerksbetriebe am stärksten gefährdet
Nach Regionen betrachtet war die Anzahl von Firmenpleiten lediglich im Tessin rückläufig, wogegen sie in allen anderen Landesteilen zunahm. Nach Branchen aufgeschlüsselt lag das grösste Pleitenrisiko im Baugewerbe, im Gastgewerbe und bei den Handwerksbetrieben, wo ein mehr als zweifach überdurchschnittliches Risiko von Konkursen herrscht.

Während die Insolvenzen anzogen, gab es bei den Neugründungen von Januar bis November 2015 wie bereits im Vorjahr einen Rückgang, nämlich um 2% auf 36’558. Besonders deutlich war die Abnahme der Neueintragungen im Handelsregister im Tessin (-12%) und in der Zentralschweiz (-7%). (awp/mc/pg)

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