Weniger Logiernächte in der Schweiz im Februar

Ski
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Schneefreuden waren in diesem Winter leider nur in beschränktem Ausmass möglich. (Foto: Pixabay)

Neuenburg – Die Schweizer Hotellerie hat im Februar 3,1 Millionen Logiernächte verzeichnet, 1,3 Prozent als im Februar des Vorjahres, dies trotz des Schaltjahres mit einem Tag mehr als im Vorjahr. Deutlich fiel vor allem der Rückgang bei den ausländischen Gästen aus. 1,5 Millionen Logiernächte entsprachen einem Rückgang von 84’000 oder 5,3 Prozent. Sogar die Stützen aus Asien blieben aus. Die Gäste aus dem Inland generierten 1,6 Millionen Logiernächte, was eine Zunahme von 2,7 Prozent bedeutet (+42’000 Logiernächte), wie aus Zahlen des Bundesamts für Statistik hervorgeht.

Von Januar bis Februar 2016 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 5,7 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 3,9 Prozent oder -230’000 Logiernächten gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 2,9 Millionen Logiernächte und damit eine Reduktion um 0,9 Prozent (-27’000 Logiernächte). Die ausländische Nachfrage registrierte 2,8 Millionen Logiernächte und damit einen Rückgang von 6,8 Prozent (-203’000 Einheiten). Zurückzuführen dürfte das Minus neben der Frankenstärke auf den milden Winter und den Schneemangel sowie auf auf die Einführung des Schengen-Visums für Reisende aus China sein.

Logiernächterückgang bei den europäischen und asiatischen Gästen
Deutschland verbuchte ein Minus von 34’000 Logiernächten (-9,4%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen die Niederlande mit einer Abnahme von 22’000 Logiernächten (-23,1%) und Belgien (-10’000 / -13,0%). Auch bei den französischen Gästen nahm die Zahl der Logiernächte ab (-6100 / -4,3%). Demgegenüber verzeichnete Grossbritannien ein Plus von 3100 Einheiten (+1,7%).

Bei den Gästen aus Asien resultierte ein Rückgang um 1100 Logiernächte (-0,5%). Von den Ländern dieses Kontinents verzeichnete China (ohne Hongkong) die stärkste absolute Abnahme mit einem Minus von 16’000 Logiernächten (-19,3%). Die Golfstaaten hingegen verzeichneten eine Zunahme um 4300 Einheiten (+18,2%).

Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 2800 Logiernächte (+2,2%). Mit 5300 zusätzlichen Logiernächten (+6,2%) verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents sowie aller ausländischen Herkunftsländer. Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten Steigerungen von 920 (+4,6%) bzw. 690 Logiernächten (+6,2%).

Rückgang der Logiernächte in den Bergregionen
Sieben der vierzehn Tourismusregionen verbuchten im Februar 2016 gegenüber Februar 2015 einen Logiernächterückgang. Am markantesten waren die Abnahmen in den Bergregionen. So verzeichnete das Berner Oberland mit einem Minus von 27’000 Logiernächten (-7,4%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Das Wallis registrierte eine Abnahme um 24’000 Logiernächte (-4,7%) und Graubünden ein Minus von 20’000 Einheiten (-2,7%). (BFS/mc/pg)

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