Wintersportausrüstung wird immer öfter gemietet

Ski
Uri stellt den Skibetrieb frühzeitig ein. (Photo by Emma Paillex on Unsplash)

Zürich – Schneeschuhwandern und Langlauf liegen hierzulande im Trend. Aber auch Skifahren ist noch immer populär. Jeder Zweite ist regelmässig auf der Piste anzutreffen. Und – immer häufiger mieten die Schweizerinnen und Schweizer ihre Wintersportausrüstung. Das zeigen die neusten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Verbands Schweizer Sportartikelfabrikanten, Importeure und Agenten (SPAF) und des Verbands Sportfachhandel Schweiz (ASMAS).

Das Ranking der beliebtesten Wintersportarten der Schweizerinnen und Schweizer wird von Schlitteln angeführt. 68 Prozent der Befragten gaben an, diese Sportart im Winter auszuüben. Dahinter folgen Winter-/Schneeschuhwandern (60%), Eislaufen (54%) und Skifahren (48%).

Revival des Langlaufsports
Die Umfrageergebnisse liefern auch wichtige Hinweise auf neue Trends im Wintersport. Dabei zeigt sich, dass zwei Sportarten im Aufwind sind: Winter-/Schneeschuhwandern ist so beliebt wie nie zuvor und Langlauf erlebt nach vielen Jahren des Rückgangs ein Revival.

Der Mietanteil steigt
Für viele der klassischen Wintersportarten wie Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen benötigt man eine beachtliche Menge an Material und Ausrüstung. Und das kann ganz schön ins Geld gehen. Vor allem bei Gelegenheitssportlern stellt sich dann die Frage: kaufen oder mieten? Die Umfrageergebnisse zeigen auch bei dieser Frage eine klare Antwort: Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer entscheiden sich fürs Mieten. Der Mietanteil im Skigeschäft ist in den letzten Jahren um jeweils 4 Prozent gestiegen und liegt mittlerweile bei etwas mehr als 50 Prozent. Auch bei anderen Sportarten steigt der Anteil der gemieteten Ausrüstung.

«Das Mieten bringt für die Sportler natürlich verschiedene Vorteile. Einerseits können sie unterschiedliches Material und neue Modelle ausprobieren und andererseits ist das Mieten gerade für Familien mit Kindern auch ein finanzieller Vorteil, da für die Kids innerhalb einer Saison grössere Skischuhe oder Skis gemietet werden können», sagt Peter Bruggmann, Präsident von ASMAS. Ein neues Phänomen, das in den letzten Jahren stark zugenommen hat, ist die Miete von Wintersportbekleidung. Immer häufiger werden Skihosen, Jacken, Mützen, Winterschuhe oder Handschuhe gemietet statt gekauft.

Kompetente Beratung als Plus
Unabhängig davon, ob die Ausrüstung gemietet oder gekauft wird, legen die Schweizerinnen und Schweizer Wert auf eine kompetente Beratung. Das zeigt sich in der Umfrage daran, dass bei allen Wintersportarten mehr als die Hälfte aller Sportlerinnen und Sportler ihre Ausrüstung beim Fachhändler oder im Sportfachmarkt bezieht. (mc/pg)

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