Wisekey bestätigt Pläne für baldigen Börsengang

Carlos Moreira
Wisekey-Gründer und CEO Carlos Creus Moreira. (Foto: Wisekey)

Wisekey-Gründer und CEO Carlos Moreira. (Foto: Wisekey)

Genf – Die Cybersecurity-Firma Wisekey hält am Zeitplan für den geplanten Börsengang fest. Man wolle noch immer bis Ende des laufenden Monats an die Schweizer Börse gehen, sagte Firmengründer und CEO Carlos Moreira am Dienstag gegenüber AWP. «Die entsprechende Information, die am im Januar in Davos abgegeben wurde, ist noch immer aktuell.» Die Formalisierung der Transaktion werde «in den kommenden Tagen» geschehen.

Er habe kürzlich die Zustimmung von «über 90%» des Aktionaritats für die Pläne erhalten, so der Unternehmenschef weiter. Im Laufe des Jahres werde man zudem American Depository Receipts (ADRs) ausgeben. Moreira rechnet mit einer Bewertung des Unternehmens von rund 300 Mio CHF, wie er weiter erklärte.

Finanzierungsabkommen mit Investoren
Schon bei der Ankündigung des IPO hatte Wisekey bekannt gegeben, dass ein bindendes Finanzierungsabkommen mit einer Gruppe institutioneller Investoren bestehe. Das Abkommen sichere Wisekey Mittel in Höhe von 60 Mio CHF in Form einer «Share Subscription Facility», die am Tag der Kotierung von Wisekey an der Schweizer Börse SIX in Kraft trete, hiess es damals.

Das Abkommen erlaube es Wisekey, während bis zu fünf Jahren Aktien auszugeben und diese an das Investorenkonsortium zu verkaufen. Der Cybersecurity-Spezialist könne sowohl über den Zeitpunkt als auch die Anzahl der Aktien bestimmen, die durch die institutionellen Investoren gekauft würden, so die damalige Mitteilung. Wisekey habe das Recht, aber keine Verpflichtung, die volle Summe von 60 Mio CHF zu bedienen.

Das werde es Wisekey erlauben, das Risiko von Aktienkursschwankungen nach dem Listing an der Schweizer Börse zu reduzieren, so Moreira weiter. (awp/mc/ps)

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