Ypsomed testet mit Swisscom Einsatz der 5G-Generation in der Produktion

Simon Michel
Ypsomed-CEO Simon Michel. (Foto: Ypsomed)

Burgdorf – Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed befindet sich in der Evaluationsphase für die Anwendung der neuesten Mobilfunkgeneration 5G. Seit dem Frühjahr 2017 würden gemeinsam mit Swisscom Anwendungsmöglichkeiten für diese Technologie in der Produktion ausgelotet, teilt Ypsomed am Montag mit. Ausgewählte Produktionsprozesse wurden dabei mit Hilfe von 5G digitalisiert.

Im Rahmen des Pilotprojekts seien Produktionsprozesse für Injektionspens über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg digitalisiert worden, schreibt Ypsomed. In konkreten Anwendungsfällen werde die 5G-Technologie zur Digitalisierung des Warenbezugs, der Warenverfolgung durch den gesamten Produktionsprozess, für die Echtzeit-Auswertungen von Maschinendaten, die Virtualisierung von Computer-Ressourcen sowie die Qualitätstests der einzelnen Bauteile genutzt.

Einfachere, sicherere und effizientere Prozesse
Die Prozesse würden so einfacher, sicherer und effizienter und es liessen sich Kosten einsparen, so die Einschätzung von Ypsomed. Dies unter anderem durch die papierlose und automatisierte Dokumentation der Prozesse, weniger Unterbrüche in der Produktion, kürzere Reaktionszeiten und vorausschauende Wartungsdiagnosen. Insgesamt hätten die Resultate unter Einsatz der neuen Technologie die Erwartungen von Ypsomed übertroffen. Per Saldo rechnet das Unternehmen damit, dank dieser technologischen Möglichkeiten weiterhin Arbeitsplätze in der Schweiz aufbauen zu können. (awp/mc/ps)

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