Zehnder 2015 mit leichter Umsatzsteigerung

Dominik Berchtold
Dominik Berchtold, ehemaliger CEO Zehnder Group. (Foto: Zehnder)

Dominik Berchtold, CEO der Zehnder Group. (Foto: Zehnder)

Gränichen – Die international im Bereich Raumklima (Heizkörper und Lüftungen) tätige Zehnder Group hat im Geschäftsjahr 2015 mit 533.0 Mio. EUR (ungeprüft) einen leicht höheren Umsatz als im Vorjahr (525.1 Mio. EUR) erzielt. Das operative Ergebnis wurde durch Einmalkosten im Zusammenhang mit Restrukturierungsmassnahmen von rund 20 Mio. EUR und durch negative Währungseinflüsse belastet. Der Jahresabschluss und der Geschäftsbericht werden am 4. März 2016 publiziert. wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. 

Im Geschäftsjahr 2015 konnte der Umsatz von 525.1 Mio. EUR auf 533.0 Mio. EUR leicht gesteigert werden (ungeprüft). Dies entspricht einem Wachstum von 2% (währungsbereinigt -3%). Vom Gesamtumsatz entfielen 465.6 Mio. EUR respektive 87% auf das Segment Europa, welches da-mit auf Vorjahresniveau liegt (währungsbereinigt -3%). Während die Umsätze in Grossbritannien, in den Niederlanden, in Belgien, Polen, Schweden und Spanien zunahmen, gingen sie in den wichtigen Märkten Frankreich, Deutschland und Schweiz zurück. In Europa reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsfelds Heizkörper um 3% (währungsbereinigt -5%), wogegen das Geschäftsfeld Lüftungen ein Wachstum von 4% (währungsbereinigt auf Vorjahresniveau) erzielte.

Auf das Segment China & Nordamerika entfielen 67.4 Mio. EUR respektive 13% des Gesamtumsatzes. Die Aktivitäten in der chinesischen Bauwirtschaft litten unter der Verzögerung von Projekten und gingen weiter zurück. Der Umsatz erhöhte sich dank positiven Währungseinflüssen gegenüber dem Vorjahr um 16%, verringerte sich aber in lokaler Währung um 2%. In Nordamerika stiegen die Erlöse beeinflusst von der Stärke des US-Dollars um 16%. In lokalen Währungen resultierte ein Umsatzrückgang von 3%.

Operatives Ergebnis durch Einmalkosten beeinflusst
Die schleppende Baukonjunktur in vielen Märkten, negative Währungseinflüsse sowie der erhöhte Preisdruck wirkten sich wesentlich auf den Geschäftsgang aus. Ein umfassendes Massnahmenpaket zur Reduktion der Kostenbasis und zur nachhaltigen Steigerung von Effizienz, Umsatz und Gewinn wurde anfangs Juni 2015 eingeleitet. Dies wird sich aber erst im kommenden Jahr sichtbar positiv auf das Ergebnis auswirken. Die damit verbundenen Einmalkosten von rund 20 Mio. EUR wurden vollumfänglich dem operativen Ergebnis im zweiten Halbjahr 2015 belastet. Für das Gesamtjahr wird ein operativer Gewinn (EBIT) unter Berücksichtigung der Einmalkosten im einstelligen Millionenbereich erwartet. (Zehnder/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.