Mehr Hotel-Übernachtungen im Oktober

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(Foto: hotelleriesuisse)

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Neuenburg – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hat die Schweizer Hotellerie im Oktober 2012 insgesamt 2,6 Millionen Logiernächte, was gegenüber Oktober 2011 einer Zunahme von 1,3 Prozent (+35’000 Logiernächte) entspricht. Die Gäste aus dem Ausland verzeichneten 1,3 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme um 5,5 Prozent. Die inländischen Gäste generierten ebenfalls 1,3 Millionen Logiernächte, was aber 2,5 Prozent weniger waren als vor Jahresfrist.

Das Wachstum der ausländischen Gäste war breit abgestützt: Alle Kontinente verzeichneten gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme der Logiernächte. Die Besucherinnen und Besucher aus China (ohne Hongkong) verzeichneten mit 21’000 zusätzlichen Logiernächten (+32%) die stärkste absolute Zunahme. Es folgen die Gäste aus den Golfstaaten mit einer Steigerung um 11’000 Logiernächte (+56%) und jene aus den Vereinigten Staaten mit einer Zunahme um 9200 Einheiten (+8,4%). Die Gäste aus Russland (+7600; +27%), Belgien (+4000; +24%) und dem Vereinigten Königreich (+3800; +4,6%) verbuchten ebenfalls ein Logiernächteplus. Demgegenüber verzeichneten die Besucherinnen und Besucher aus Deutschland mit einem Logiernächterückgang von 14’000 Einheiten (-4,2%) die stärkste absolute Abnahme. Es folgen die Gäste aus Italien mit einem Rückgang von 3500 Logiernächten (-5,3%).

Unterschiedliche Entwicklung in den Tourismusregionen im Oktober
Acht der dreizehn Tourismusregionen wiesen im Oktober 2012 gegenüber Oktober 2011 eine Logiernächtezunahme auf. Die Region Zürich verzeichnete mit einem Plus von 34’000 Einheiten (+7,7%) das stärkste absolute Logiernächtewachstum. Es folgen die Regionen Wallis und Luzern / Vierwaldstättersee mit einem Plus von je 12’000 Logiernächten (+5,9% bzw. +4,4%). Genf verbuchte 6800 zusätzliche Logiernächte (+3%). Den deutlichsten absoluten Rückgang musste Graubünden mit einem Minus von 16’000 Logiernächten (-5,7%) hinnehmen. Es folgen das Tessin und die Ostschweiz.

Weniger Übernachtungen in der Sommersaison
In der touristischen Sommersaison 2012 von Mai bis Oktober wurden gesamthaft 19,3 Millionen Logiernächte und damit eine Abnahme um 2,5 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode verzeichnet. Nur die Monate Mai (+0,6%) und Oktober (+1,3%) verbuchten im Vergleich zum Vorjahr eine Logiernächtezunahme. Die übrigen Monate der Saison wiesen Rückgänge zwischen -7,2 Prozent (Juli) und -0,3 Prozent (August) auf.

10,8 Millionen Logiernächte ausländischer Gäste
Die inländischen Gäste generierten während der touristischen Sommersaison 8,5 Millionen Logiernächte, was eine Abnahme um 2,1 Prozent (-181’000 Logiernächte) bedeutet. Insgesamt 10,8 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent (-318’000 Logiernächte). Nach Kontinenten betrachtet, registrierte der europäische Kontinent (ohne Schweiz) gegenüber der Sommersaison 2011 einen Rückgang um 599’000 Logiernächte (-8,1%). Deutschland verbuchte mit einem Minus von 318’000 Logiernächten (-11%) die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Grossbritannien, die Niederlande, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien.

Demgegenüber verbuchte Russland eine Zunahme um 27’000 Logiernächte (+12%). Bei den Gästen aus Asien resultierte ein Zuwachs um 235’000 Logiernächte (+11%). China (ohne Hongkong) legte um 102’000 Logiernächte (+25%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Es folgen die Golfstaaten mit einem Logiernächteplus von 83’000 (+28%) und Japan mit einem Wachstum von 26’000 Einheiten (+6,7%).

Nur Zürich, Freiburg und Wallis mit einem Wachstum
Vom Rückgang waren die meisten Tourismusregionen betroffen. Graubünden verzeichnete mit einem Minus von 173’000 Logiernächten (-7,1%) den deutlichsten absoluten Rückgang gegenüber der Sommersaison 2011. Das Berner Oberland registrierte eine Abnahme von 115’000 Einheiten (-5,2%) und das Genferseegebiet (Waadtland) ein Minus von 95’000 Einheiten (-6,5%). Das Tessin verbuchte 75’000 Logiernächte weniger (-4,4%). Demgegenüber registrierte die Region Zürich mit einem Plus von 65’000 Einheiten (+2,2%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgen die Regionen Fribourg mit einer Zunahme von 9500 Logiernächten (+3,6%) und Wallis (+3800; +0,2%). (BFS/mc/pg)

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