Das Velo neu erfunden: Schwingding

Das Start-up-Unternehmen aus St. Gallen stiess vor allem in Amsterdam und Berlin auf grosses Interesse und überzeugte direkt vor Ort zwei Grossverteiler von Ihrem Produkt. Das ehrgeizige Ziel, die Innovation grossräumig auf dem europäischen Markt zu etablieren, kommt so immer näher.


Bereits zwei Grosseinkäufer überzeugt
„Die Reaktionen hätten nicht besser sein können“, so die beiden Jungunternehmer und Geschäftspartner Stefan Köppel (24) und Marco Giannotta (22). Ob in Zürich, Amsterdam, Paris, Kopenhagen oder Berlin, das Trend-Bike überzeugt Jung und Alt in allen Städten. Das Schwingding ist auch kein gewöhnliches Bike, Es vermittelt dank einer speziellen Lagerkonstruktion unterhalb des Sattels ein nie dagewesenes Carvinggefühl und ist gut für die Fitness. Kaum zu Hause laufen nun die Vorbereitungen für die Treffen mit den neuen Grosseinkäufern. „In  einer Woche (27.08.10) fahren wir wieder nach Amsterdam, um den Vertrag mit dem Grosshändler, welcher sich den Schutzraum Holland für unser Produkt sichern will, abzuschliessen“, so Köppel. Der Geschäftsabschluss in Holland wird somit der zweite mit einem Grossabnehmer nebst Intersport Austria in Dornbirn. Weitere Verhandlungen mit anderen Distributoren sind im Gang. In der Schweiz werden die Bikes erfolgreich über die Homepage www.schwingding.ch vertrieben.



Zuerst Produkt, dann Businessplan
Die Idee zum Vertrieb der Schwingding-Bikes kam Stefan Köppel, Schüler der Erwachsenenmatur (ISME) am Burggraben SG vor zwei Jahren. Nach zweijähriger Planung, dem Schritt in die Eigenproduktion und der personellen Erweiterung durch den 22-jährigen Marco Giannotta, Schüler der HSG St.Gallen, ist es nun soweit: Die beiden Jungunternehmer sind in der GmbH-Gründung. Das bestehende Sortiment mit dem Modell Schwingding wird neu durch ein Modell Schwingding Junior für Kinder erweitert. Die Nachfrage nach dem Produkt steigt stetig. Nächsten Frühling können die beiden Jungunternehmer mit einem Zuwachs von 600% rechnen. Ihr bereits bekannter Slogan „I USED TO GO STRAIGHT“ findet sich nicht nur beim Nichtgeradeausfahren ihrer spektakulären Innovation, sondern auch in einigen unternehmerischen Strukturen wieder. Während sich viele Startups zu lange mit den verschiedensten Theorien und Analysen beschäftigen, bevor sie am Markt mitwirken, haben die zwei Startups von Schwingding bereits schon vor dem offiziellen Businessplan einen Grossteil ihrer selbst produzierten Güter erfolgreich in verschiedenen Filialen platziert. Bei kontinuierlichen Unternehmungsverbesserungen schätzen die beiden Jungunternehmer das Engagement und die Hilfe von der schweizerischen Startupförderung „Startfeld“ an der Zürcherstrasse 204f in St.Gallen, welche ihnen vor allem bei der Firmengründung als GmbH beisteht.


(Schwingding/mc/hfu)

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